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Aupair-Modell im Pflegebereich

Freiheitlicher Klubobmann Fritz Amann lehnt Forderung vom Seniorenbund ab. Au-pair-Modell würde eine weitere Diskriminierung für heimisches Pflegepersonal bedeuten.

„Aufgrund der demographischen Entwicklung wird die Sicherung ausreichender Pflegeressourcen eine der Hauptaufgaben der Politik sein. Besondere Priorität muss dabei aber auch auf eine faire Abgeltung für einheimisches Pflegepersonal gelegt werden. Das vom Seniorenbund geforderte Au-pair-Modell für ausländische Pflegekräfte stellt nur eine weitere Diskriminierung gegenüber einheimischem Pflegepersonal dar“, reagiert der freiheitliche Klubobmann, Ing Fritz Amann auf die Forderung des ÖVP-Seniorenbundes.

Amann spricht sich dafür aus, Modelle zu entwickeln, um für Angehörige die ambulante Pflege durch einheimisches Personal zu für sie bezahlbaren Bedingungen zu ermöglichen und somit dem Zwang zur ausländischen Pflegehilfe zu entgehen. „Wenn wir – wie vom Seniorenbund gefordert – Türen für ausländisches Pflegepersonal öffnen, dann ist das der falsche Weg. Unsere Anstrengungen müssen darauf fokussiert werden, Pflege durch einheimisches Pflegepersonal leistbar zu machen“, so der freiheitliche Klubchef.

Eine Privat-Werksvertragslösung mit Niedrigsttarifen für alle Sozialabgaben und einem Steuer-Einheitssatz ähnlich dem 13. und 14. Monatsgehalt kann nach Ansicht Amanns mithelfen, dem steigenden Bedarf für die „Pflege daheim“ effektiv zu begegnen. „Wir müssen es schaffen, die Lohnvorteile, die ausländisches Pflegepersonal bei dessen Kurzaufenthalten im Land genießen, auszugleichen und sowohl den Angehörigen als auch dem einheimischen Pflegepersonal, das auch bereit sein muss, sich den flexiblen Anforderungen dieser Dienstleistung zu stellen, Chancengleichheit zu bieten“, betont der freiheitliche Klubobmann, Ing Fritz Amann, abschließend.

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