August-Sammlung der Caritas

Alle fünf Sekunden stirbt auf dieser Welt ein Kind an Hunger. Das sind 6,5 Millionen Mädchen und Jungen im Jahr. Diesem unvorstellbaren Leid muss entschieden entgegengetreten werden.

Deshalb hat sich die Caritas Vorarlberg etwas Besonderes einfallen lassen: Ab August werden in Vorarlberg „1-Euro-Kässele“ die Runde machen. Nach der geleisteten Spende, gibt man das Kässele weiter. Bis es voll ist. Dann bitte bei der nächsten Raiffeisen Bank leeren. Jeder kann einen Euro entbehren und diesen spenden. Diese Summe genügt bereits, um in den ärmsten Gebieten der Welt ein Kind einen Tag lang zu ernähren. Wenn jeder Vorarlberger einen einzigen Euro spendet, überleben 350.000 Kinder einen weiteren Tag. Damit schaffen wir es, Hoffnung zu schenken.

Weltweit gehen mehr als 300 Millionen Kinder täglich hungrig schlafen. Etwa 100 Millionen davon sind im Schulalter, können aber nicht in die Schule gehen, weil es sich die Eltern nicht leisten können. Eine UN-Studie thematisiert, wie Lernen und Hunger sich gegenseitig beeinflussen. So heißt es etwa in dem Bericht: „Auch wenn die Kinder es schaffen, zum Unterricht zu erscheinen, können sie sich auf Grund der Unterernährung nicht auf den Unterricht konzentrieren.“

„Das kann zu einem unendlichen Rückschritt werden, indem eine Bevölkerung hungernder, ungebildeter Erwachsener eine Generation Kinder hervorbringt, die zu hungrig ist zum Wachsen, zum Lernen oder um die Leistungsfähigkeit hervorzubringen den Hunger zu bekämpfen. Sie werden wiederum ihre eigenen hungernden Kinder bekommen“, zeichnete Sheila Sisulu, stellvertretende Exekutiv-Direktorin des WFP (World Food Programme) ein düsteres Zukunftsszenario. „Bildung und Ausbildungen allein können den Menschen helfen. Solange die Leute ungebildet bleiben, kann man keine Veränderungen und keine Entwicklung erwarten“, so Bischof Abraham aus Äthiopien.

Fakten:

Im statistischen Durchschnitt wird weltweit längst mehr Nahrung produziert, als die Weltbevölkerung benötigt. Hunger existiert also nicht, weil es zu wenig Nahrungsmittel gibt. Laut UN World-Food-Report kann die Landwirtschaft in der heutigen Situation problemlos 12 Mrd. Menschen, also das Doppelte der Weltbevölkerung, ernähren.

(Quelle: Caritas)

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