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Aufsichtsrat der Häusle GmbH stimmt Verkauf zu

Bregenz - Der Aufsichtsrat der VKW hat dem Verkauf des Abfallentsorgungsunternehmens "Hubert Häusle GmbH" an ein Vorarlberger Bieterkonsortium zugestimmt.

Es steht im Besitz der börsennotierten Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW). Das teilte Häusle am Donnerstag in einer Aussendung mit. Für das Unternehmen sei die beste Entscheidung getroffen worden, erklärte Häusle-Geschäftsführer Gerd Schachenhofer.

Mit dem Konsortium „Entsorgung West“ der Entsorgungsunternehmen Loacker Recycling GmbH, WHB Hofer GmbH, CETEC-Beteiligungs-GmbH und Böhler und Sohn Gesellschaft mbH als Eigentümer könne das Ziel, das führende Entsorgungsunternehmen im Bodenseeraum zu werden, erreicht werden, gab sich Schachenhofer überzeugt. Die Nutzung von Synergien unter den einzelnen Gesellschaften bringe Vorteile für Kunden, Mitarbeiter und die Umwelt, betonte der Geschäftsführer.

Im Bereich nachhaltige Bewirtschaftung von Abfällen habe man sich gut entwickelt. „Jetzt haben wir die große Chance, diese positive Entwicklung mit entsprechendem Elan fortzusetzen“, so der Geschäftsführer. Durch den Verkaufsprozess hätten langfristige Entscheidungen aufgeschoben werden müssen, jetzt könne man diese Projekte angehen.

Die VKW hatte vergangenen Freitag mitgeteilt, dass die Hubert Häusle GmbH um eine Summe von 35 bis 36 Mio. Euro an die Vorarlberger Bietergemeinschaft verkauft wird. Die in der Abfallbranche tätige Häusle GmbH war im Jahr 1998 für 17,6 Mio. Euro übernommen worden. Zuletzt erzielte die Häusle-Gruppe einen Umsatz von rund 86 Mio. Euro und beschäftigt 400 Mitarbeiter.

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