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Auf gutem Weg zum schönen Ziel

Renate Bauer präsentierte acht ihrer begabten Studierenden am Saumarkt.
Renate Bauer präsentierte acht ihrer begabten Studierenden am Saumarkt. ©Roberto Cifarelli
Renate Bauer präsentierte am Saumarkt acht Talente ihrer Schauspielklasse.

Feldkirch. (sch) Renate Bauer – das ist in unserer Region und weit darüber hinaus schon seit Jahrzehnten ein Begriff für qualitätvolle Bühnenkunst im weitesten Sinn. Nach ihrer Ausbildung zur Schauspielerin wirkte sie an verschiedenen Theatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wurde aber ein Publikumsliebling vor allem am Theater für Vorarlberg von 1989 bis 2000. Ein wichtiges Ereignis ihrer Biografie ist 1999 die Gründung des „Shakespeare das theater“, als Theaterdirektorin dieses Tourneetheaters gastierte sie in Vorarlberg, Süddeutschland und in der Schweiz. Seit 15 Jahren hat Renate Bauer auch eine Professur am Landeskonservatorium für Vorarlberg für Atem-, Stimm – und Sprecherziehung bzw. Rollenspiel für Opernsänger. Sie arbeitet auch als Regisseurin für Schauspiel, Oper und Kabarett. Im Theater am Saumarkt präsentierte Renate Bauer kürzlich unter dem Motto „Liebes Leid und Lust“ acht hochbegabte Hoffnungsträger aus ihrer Talenteschmiede, dem Fach Bühnenpräsentation.

Streifzug durch die Literaturgeschichte

Auf der TAS-Bühne gab es keine übliche Aufführung, wohl aber einen interessanten Einblick in die fruchtbare Arbeitsweise der versierten Theaterpädagogin Bauer, die großen Wert auf die ganzkörperliche, lockere Bühnenpräsentation der Studierenden mit Fokus Textdeutlichkeit legt. Bewundert konnten schon werden: Rebecca Sirikow (Deutschland), Anna Welte, Veronika Vetter, Lea Müller, Julia Großsteiner, Victoria und Magdalena Türtscher (Vorarlberg)  und Wojciech Latocha (Polen). In einem bunten Streifzug durch ein paar Jahrhunderte Literaturgeschichte zogen pausenlos markante Szenen, Dialoge etc. am Publikum vorüber – die Studierenden, alles Damen außer dem Polen, wechselten ihre Rollen in  Blitzesschnelle, auch eine Fertigkeit, die man in den Kulissen während einer Aufführung oft benötigt. Die Eleven begannen mit Peter Shaffers „Amadeus“, es folgten der „Sommernachtstraum“ von Shakespeare, ein Heine-Gedicht, eine berührende Gretchen-Szene aus Goethes „Faust“, nochmals Shakespeare mit „Romeo und Julia“ und „Richard III.“, das Papageno/a- Duett und als Abstecher in die Gegenwart ein sehr komödiantischer „Trialog“ aus „Top Dogs“ von Urs Widmer. Renate Bauer zeigte eindrucksvoll, dass ihre „Theaterkinder“ auf gutem Weg zum schönen Ziel, zu den Brettern, die einmal ihre Welt bedeuten sollen, sind …

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