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Auf frischer Tat ertappt

In Egg im Bregenzerwald ist ein Mann bei einem Opferstockeinbruch auf frischer Tat ertappt worden. Der Pfarrer hatte ihn beobachtet und Alarm geschlagen.

Dank einer genauen Personenbeschreibung konnte der Täter kurze Zeit später bei einer Bushaltestelle festgenommen werden. Der Mann zeigt sich geständig in ganz Vorarlberg in zahlreichen Kirchen die Opferstöcke aufgebrochen zu haben. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt, die Ermittlungen im Gange.

 

In Schwarzenberg im Bregenzerwald wurde der in Liechtenstein beschäftigte 29-jährige Leasing-Arbeiter aus Markt Neuhodis (Bezirk Oberwart) diese Woche vom Pfarrer erwischt und kurz darauf von der Gendarmerie festgenommen. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde der Geständige in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert.

Zum Verhängnis wurde dem unfrommen Mann am Dienstag ein Besuch in der Pfarrkirche von Schwarzenberg. Er interessierte sich aber weniger für die Apostelbilder der Angelika Kauffmann (1741-1807), sondern für den Opferstock vor der Nische mit den Reliquien der seligen Ilga (+ um 1115). Als Pfarrer Josef Senn in die Kirche kam, machte der 29-Jährige eine Kniebeuge, allerdings in falscher Richtung, und verließ mit einem freundlichen „Grüß Gott” die Barockkirche. Der Geistliche schöpfte Verdacht und entdeckte den aufgebrochenen Opferstock. Der alarmierten Gendarmerie konnte er eine gute Personenbeschreibung geben und bald darauf wurde der Verdächtige an einer Bushaltestelle festgenommen. Die Beute hatte er bei sich.

Der 29-Jährige war nicht in Geldnot, weil er gut verdiente, ihn habe eher der „Nervenkitzel” gereizt, gab er bei der Einvernahme durch Gendarmen aus Egg (Bregenzerwald) zu Protokoll. Insgesamt wurden dem Burgenländer 33 Einbruchsdiebstähle in Kassen von Kerzenständern und Opferbüchsen in 28 Vorarlberger Pfarrkirchen nachgewiesen. Der Gesamtschaden wurde von der Sicherheitsdirektion mit rund 1.600 Euro beziffert.

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