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Auf der Suche nach der Identität

Karin Nussbaumer und Andreas Thurnher machten sich mit den Ethikschülern auf die Suche nach der Identität.
Karin Nussbaumer und Andreas Thurnher machten sich mit den Ethikschülern auf die Suche nach der Identität. ©cth
Das Sportgymnasium Dornbirn lud zur Vernissage des Schulprojekts „Identität“. Dornbirn. Was ist Identität? Diese Frage stellte sich beim gleichnamigen Schulprojekt des Sportgymnasiums Dornbirn im Rahmen des Ethikunterrichts der siebten Klassen.
Auf der Suche nach der Identität

Ethiklehrer Andreas Thurnher und Fotografin und Projektbegleiterin Karin Nussbaumer schufen schon im vergangenen Jahr gemeinsam mit Schülern ein Projekt zu diesem Thema. Heuer erfolgte die Aufgabenstellung etwas anders. Ethikschüler aus der 7o1 und 7o2 mussten ihre Auseinandersetzung mit dem Thema selbst fotografisch erfassen. „Unser zweites Projekt war bedeutend schwieriger, da die Jugendlichen selbst agierten und fotografisch natürlich nicht so betraut waren. Dafür war es aber auch umso spannender zu sehen, wie sich nach und nach das Kunstprojekt doch entwickelte“, resümiert Karin Nussbaumer. „Identität sind viele verschiedene Bausteine, die den Menschen im Innersten zusammenhalten. Familie Freunde, Arbeit, Wohnen, Religion – all das sind verschiedene Bausteine, die unsere Identität bestimmen. Verlieren wir einen uns wichtigen Baustein verändert sich auch unsere Identität“, beschreibt eine Schülerin ihre Sicht von Identität.
Vergangenen Freitag wurde nun bei einer Vernissage die fertigen Werke samt Text in der Aula des Sportgymnasiums Dornbirn präsentiert.  Elf „Identitäten“, kunstvoll und auf verschiedenste Weise umgesetzt. So bekam das Werk von Martina Winsauer den Titel „Hunde fürs Leben“ und beschreibt die Ähnlichkeiten von Vierbeinern mit ihren Besitzern. Katharina Pratzner befasste sich bei ihrem Bild „Geschwister“ ebenfalls mit der Ähnlichkeit zwischen Familienmitgliedern und Barbara Fa sieht in den Augen den Spiegel der Seele. Zu den Bildern fertigten die Schüler(Innen) einen Ausstellungskatalog, aus dessen Verkaufserlös ein Sozialprojekt in Ghana unterstützt werden soll.

Umfrage: Welche Erfahrungen nimmst du aus dem Projekt mit?

Nina Schepis, 17 Jahre, Gaißau:
Mir hat das Projekt sehr gut gefallen. Zuerst war es etwas schwierig, weil man viel selbst organisieren bzw. Leute ansprechen musste. Doch es war sehr interessant sich mit dem Thema Identität zu beschäftigen.

Julia Schallert, 16 Jahre, Nenzing:
Das war auf jeden Fall mal etwas anderes. Mich haben bei dem Thema Erfahrungen von einer China Reise inspiriert. Was Armut und Reichtum mit der Identität machen, hat mich bei meinem Werk beschäftigt.

Madita Willi, 16 Jahre, Dornbirn:
Ich fand das Thema sehr interessant. Jeder hat ja ein anderes Bild von der Identität. Wir hatten im Vorfeld rege Diskussionen darüber. Umso schöner ist es, jetzt die fertige Ausstellung dazu zu sehen.

Andreas Thurnher, Ethiklehrer, 38 Jahre, Dornbirn:
Für mich als Lehrer war es einfach auch spannend aus dem üblichen Unterrichtsverlauf auszubrechen. Die Zusammenarbeit mit Karin war wieder toll und so ein Projekt ist eine schöne Sache, da man am Ende ein fertiges Produkt sehen kann.

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