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Auf dem Weg zum interkommunalen Betriebsgebiet

Als nächsten Schritt wird die Gemeinde Weiler einen Räumlichen Entwicklungsplan (REP) erarbeiten.
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Die Gemeinde Weiler verfügt bekanntlich im Vergleich zu vielen umliegenden Gemeinden über relativ kleine Betriebsflächen und dementsprechend wenig Kommunalsteuereinnahmen. Die Lösung könnte in einem interkommunalen Betriebsgebiet liegen, bei dem sich die beteiligten Gemeinden Kosten und Einnahmen nach einem festgelegten Schlüssel teilen. Vor einem Jahr wurde von den Gemeinden Weiler, Klaus, Röthis und Sulz eine Studie in Auftrag gegeben, die Bewertungskriterien für drei mögliche Standorte für interkommunale Betriebsgebiete entwickeln und auf deren Tauglichkeit, Verfügbarkeit sowie sinnvolle Standortprofile und Entwicklungspotenziale überprüfen sollte.

Zweite Studie

Die Ergebnisse dieser Studie liegen nun vor. Analysiert wurden die möglichen Standorte „Zwickel“, „Spange“ und „Antrag“. „Mit der Studie ist es gelungen, die Einschätzung der drei Gebiete fachlich zu untermauern. Sie liefert die Basis für Überlegungen wie sich unser Dorf weiterentwickeln kann, welche Maßnahmen für eine positive Betriebsansiedlung getroffen werden müssen und für welche Betriebe die Fläche geeignet ist“, ist der Weiler Bürgermeister Dietmar Summer überzeugt. Es hat sich herausgestellt, dass sich alle Teilräume mehr oder weniger gut als Gewerbegebiet eignen. Die weitere Entwicklung hängt von einem gemeinsamen mittel- bis längerfristig angelegten raumplanerischen Konzept ab, welches die gewünschten Nutzungen der drei Flächen beschreibt. Als nächster Schritt ist eine zweite Studie geplant, sie soll die „Konzeption eines umsetzungsfähigen Organisationskonzeptes für interkommunale Betriebsgebiete“ beinhalten. Die Grundlage für eine Ausschreibung liegt vor – die Studie könnte noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

REP als Chance

Für die Region steht das regionale Räumliche Entwicklungskonzept (REK) an. Darin sind zwei teilregionale Betriebsgebietskonzepte vorgesehen: eines für die Teilregion Rankweil-Feldkirch und eines für die Teilregion nördlich der Frutz. Laut neuem Raumplanungs- und Grundverkehrsgesetz muss jede Vorarlberger Gemeinde bis Ende 2022 einen Räumlichen Entwicklungsplan (REP) ausarbeiten. „Fixer Bestandteil bei der Erstellung des REP ist die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger – etwa in Arbeitsgruppen und bei Bürgersprechtagen. Die Gemeinde sieht im REP eine Chance, gemeinsam die Zukunft Weilers zu gestalten und die Frage der Betriebsgebietserweiterung einzubetten“, so Bürgermeister Dietmar Summer.

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