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Auf „Tosca“ soll Verdis „Aida“ folgen

Bregenz - Puccinis „Tosca“ wird heuer rund 170.000 Menschen an den Bodensee bringen und es zeichnet sich nun, nach der halböffentlichen Generalprobe und der gestrigen Premiere, ein großer Erfolg ab.

Im nächsten Jahr wird die Produktion wiederholt.

Ab 2009 wollen die Bregenzer Festspiele, wie die „VN“ in Erfahrung bringen konnten, wieder auf Verdi setzen. Die Umsetzung der Oper „Aida“, die noch nie am See gezeigt wurde, ist geplant.

Was bislang noch nicht offiziell bestätigt wurde, dürfte in der Opernszene allerdings für einige Spannung sorgen. Bekanntermaßen steht „Aida“ im Mittelpunkt der Freiluft-Festspiele in Verona. Anders als in der dortigen römischen Arena, darf in Bregenz aber davon ausgegangen werden, dass eine symbolkräftige, aktuelle Umsetzung gewählt wird.

Der Bregenzer Festspiel-Intendant David Pountney hat das Werk vor einigen Jahren einmal selbst an der Bayerischen Staatsoper in München inszeniert.

„Aida“ wurde im Jahr 1871 in Kairo als Festoper zur Eröffnung des Suez-Kanals uraufgeführt. Die musikalischen Umsetzung der Geschichte von der tragischen Liebe eines ägyptischen Feldherren zu einer äthiopischen Sklavin zählt zu den absoluten Meisterwerken des Genres.

Open-Air-tauglich

Mit den innigen Einzel- und großen Chorszenen ist das Werk absolut Open-Air-tauglich.

Nachdem die Bregenzer Festspiele ihr Akustik-System weiterentwickelt haben, dürfte die enorm anspruchsvolle Partitur am See auch entsprechend realisierbar sein.

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