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Außenminister besucht deutsche Soldaten

Afghanistan - Drei Tage nach dem Anschlag auf deutsche Bundeswehrsoldaten hat der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier überraschend den Stützpunkt in der Stadt Kunduz besucht.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte am Dienstag in Berlin, die Reise sei lange geplant gewesen, aus Sicherheitsgründen aber geheim gehalten worden.

Eigentlich hatte Steinmeier nur in Kabul Gespräche führen wollen. Nach dem Anschlag auf einen belebten Markt, bei dem am Samstag drei deutsche Soldaten und sechs afghanische Zivilisten ums Leben kamen, habe er die Reiseroute aber verändert und sei in Kunduz zwischengelandet.

Später wollte Steinmeier in Kabul unter anderem Gespräche mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai führen. Für Mittwoch ist ein Besuch in Pakistan geplant. Die Reise dient nach Angaben eines Ministeriumssprechers der Vorbereitung des G-8-Außenministertreffens kommende Woche in Potsdam.

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