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Auch Sauberkeit braucht Kümmerer

Ein ganzes Team ist in Bludenz um ein gepflegtes Äußeres der Stadt bemüht und sorgt sich täglich um „vieles, was nicht sein müsste“. Auch Gewerbetreibende und Anrainer sind angehalten, ihren Beitrag für ein sauberes Städtle zu leisten.
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Die Sauberhaltung des innerstädtischen Bereichs ist eine Aufgabe, der sich die Mitarbeiter der Straßenreinigung der Stadt Bludenz jeden Tag aufs Neue annehmen. Mit ihren Besen, Schaufeln und Abfallhandkarren bewaffnet sind sie darum bemüht, dass in der Stadt Ordnung und Sauberkeit vorherrschen. Dabei sorgen sie dafür, dass 22 Hektar an öffentlichen Räumen wie etwa Spielplätze und Grünflächen sowie 29 Kilometer an Gehwegen und Straßen von Abfällen und Schmutz befreit werden.

Innovativer Handkehrwagen

Ob achtlos weggeworfene Getränkedosen, ausgetretene Zigarettenstummel oder zerknülltes Kaugummipapier – bei ihren täglichen Rundgängen durch die Bludenzer Innenstadt nehmen die Straßenreiniger alles auf, was ansonsten unbedacht auf den Straßen liegen bleiben würde. Ausgestattet mit Kehrbesen und Flexiporter, einem neuen innovativen Handkehrwagen mit integriertem Abfalltrennsystem, sorgen sie dafür, dass der öffentliche Raum sauber bleibt. „Die Arbeit unserer Straßenreinigungskräfte bildet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer schönen Stadt“, ist sich Karl Thaler als Umweltbeauftragter der Stadt bewusst. „Ohne ihren täglichen Einsatz wäre die Bludenzer Innenstadt sicherlich nicht so aufgeräumt. Vor allem beim großen Thema der Littering-Problematik sind die Mitarbeiter der Straßenreinigung eine große Unterstützung“, sagt Thaler.

Littering-Problematik

Das unerlaubte und mutwilllige Entsorgen von Abfällen im öffentlichen Raum lässt sich nur schwer in den Griff bekommen, wie die Zahlen der letzten Landschaftsreinigung eindrücklich zeigen. Nicht weniger als 4,5 Tonnen an gesammelten Abfällen kamen beim traditionellen Frühjarsputz in diesem Jahr zusammen. In Bludenz setzt man daher an besonders stark betroffenen Bereichen wie etwa Spielplätzen oder Abfallinseln schon seit Längerem auf Videoüberwachung, um so Littering-Vergehen besser habhaft zu werden. Denn Littering ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine strafbare Handlung, die mit einer Geldstrafe in der Höhe von bis zu 7000 Euro geahndet wird.

Umweltschutz und Social Media

Dass die Themen Abfallvermeidung und Umweltschutz in großen Teilen der Gesellschaft auf immer mehr Interesse stoßen, zeigt sich am zunehmenden Trend des trashtaggings und ploggings. Bei beiden handelt es sich um Initiativen von Privatpersonen, die im Alltag Abfälle im öffentlichen Raum aufsammeln und diese auch entsorgen. Die Aktionen werden in den diversen sozialen Medien geteilt und sollen dadurch auch andere anregen, selbst aktiv zu werden.

Besenaktion

Darauf, nämlich selbst aktiv zu werden, setzte man im Vorjahr auch seitens der Stadt, als man zusammen mit dem Stadtmarketing und der Wirtschaftsgemeinschaft Bludenz die sogenannte Besenaktion lancierte. Unter dem Motto „Vor der eigenen Haustüre“ sollte dabei auf die Abfallproblematik in der Innenstadt aufmerksam gemacht werden und Gewerbetreibende und Anrainer der Innenstadt für die Themen Sauberkeit und Abfallentsorgung sensibilisiert werden. Neben dem Einhalten der Abfallentsorgungstermine und dem Sauberhalten der Laubengänge zielte die Aktion darauf ab, ein verstärktes Augenmerk auf störende Auffälligkeiten wie etwa defekte Lampen, wucherndes Unkraut, überfüllte Abfalleimer und dergleichen zu legen.

Beim Auftakt der Aktion im Vorjahr nahm man seitens der Stadt diesbezüglich einen ersten Anlauf und verteilte Besen an die Geschäftstreibenden in der Innenstadt. „Nun heißt es dranbleiben, um das Bewusstsein für ein sauberes Städtle in den Köpfen der Menschen langfristig zu manifestieren“, sind sich alle Beteiligten einig.

„Die Fußgängerzone mit ihren Geschäften und Lokalen ist ein Aushängeschild unserer schönen Alpenstadt. Daher ist es wichtig, dass wir diesen Stadtteil auch dementsprechend behandeln und dafür Sorge tragen, dass er für alle lebenswert bleibt“, so Bürgermeister Mandi Katzenmayer. Stadtmarketing-Geschäftsführerin Wiebke Meyer pflichtet dem bei: „Wenn jeder ‚Vor seiner eigenen Haustüre‘ für Ordnung sorgt, leistet er einen wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit. So kann es gemeinschaftlich gelingen, die Situation in der Innenstadt zu verbessern.“ Auch WIGE-Obmann Hanno Fuchs steht voll und ganz hinter der gemeinsamen Aktion. „Eine saubere und aufgeräumte Innenstadt bringt nicht nur den Bewohnern eine gesteigerte Lebensqualität, sondern auch den Geschäftsinhabern gepflegte Verkaufsflächen“, ist Fuchs überzeugt.

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