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Auch Ländle-SP wollen Reiche belasten

Bregenz - "Superreiche" sollen zur Kasse gebeten werden, fordern auch Ländle-Sozialdemokraten wie ÖGB-Chef Norbert Loacker, Nationalrat Elmar Mayer und Bundesrat Reinhold Einwallner.

Ursprünglich kommt der Vorstoß vom steirischen Landeshauptmann Franz Voves. Genossen aus zahlreichen Ländern – darunter der Wiener Bürgermeister Michael Häupl – schließen sich dem an. Bundeskanzler und Parteichef Werner Faymann will jedoch nichts davon wissen: Mit der ÖVP sei vereinbart, keine neuen Steuern einzuführen. “Daran muss man sich halten”, sagte er gestern.

Die Sozialdemokraten aus Vorarlberg wollen das nicht hinnehmen: “Die SPÖ ist ja nicht die Große Koalition”, meint Einwallner. Und Loacker erklärt, Faymann unterschätze offenbar, wie schlecht es den Leuten, die derzeit arbeitslos werden, gehe. Auch in deren Sinne wäre eine Vermögenssteuer, so Loacker. Ansetzen würde er bei Spitzeneinkommen von mehr als 20.000 Euro pro Monat – und bei Politikerpensionen, die teilweise mehr als 10.000 Euro betragen.

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