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Auch Italien im Griff einer Schlechtwetter-Front

Schwere Unwetter halten die italienischen Einsatzkräfte auf Trab. Erhebliche Schäden wurden im Trentino und in Venetien gemeldet. Der Zivilschutz warnte nach heftigen Niederschlägen vor schwerer Erdrutschgefahr. Die beiden Regionen wurden in der Nacht auf Montag von Gewittern, Hagel und starken Winden heimgesucht. Bei der Stromversorgung kam es zu Problemen.

In Verona stieg der Pegel des Flusses Etsch in 36 Stunden um drei Meter. Unzählige Baumstämme, die der Wind umgerissen hatte, gerieten in den Fluss und stauten sich bei den Brücken, die für den Verkehr geschlossen werden mussten, berichteten lokale Medien. Der italienische Premier Giuseppe Conte führte ein Telefongespräch mit dem Präsidenten der Region Venetien, Luca Zaia, und besprach Maßnahmen für den Fall, dass sich die Wetterlage weiterhin verschlechtern sollte.

Schwere Niederschläge gab es auch in der Toskana und in der Region Latium. In der Adria-Hafenstadt Ancona sorgte Hagel für erhebliche Schäden. Fenster wurden eingedrückt, 20 Personen erlitten Verletzungen. Die Schlechtwetterfront zog danach allmählich in Richtung Süden.

Zwei Schwestern im Alter von drei und 14 Jahren waren in der Nacht auf Sonntag auf einem Campingplatz in der toskanischen Badeortschaft Marina di Massa gestorben, als wegen starken Windes ein vier Meter hoher Baum auf das Zelt stürzte, in dem die beiden schliefen. Verletzt wurde auch eine dritte Schwester im Alter von 19 Jahren.

(APA)

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