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Auch 2020 bleibt nichts „sicher“

Versicherungsunter­nehmen sind auf Herausforderungen im neuen Jahr vorbereitet.
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Die heimischen Versicherungsunternehmen müssen sich die Frage stellen, wie sie in einem sich ständig verändernden Wettbewerbsumfeld konstant und am Puls der Zeit positionieren können. Was es an Grundkompetenz dazu braucht, bringen sie jedenfalls nicht erst seit gestern verlässlich mit: Kundenorientierung, Effizienz, Beständigkeit und vor allem Reaktionsfähigkeit – denn längst geht es nicht mehr „nur“ um Altersvorsorge, Gesundheit, Schutz in Freizeit und Verkehr, Sicherheit von Eigentum und betriebswirtschaftlicher Tätigkeit. „Der technologische und strukturelle Wandel sowie eine weltweit wachsende Unsicherheit birgt berechtigte Sorgen: Cybercrime etwa ist eines der am stärksten zunehmenden Kriminalitätsfelder, das Betriebe aller Größen zu schaffen macht“, sagt ­Robert Sturn, Sprecher der Vorarlberger Versicherungswirtschaft und Stv.-Obmann der Sparte Bank und Versicherung.

Vorarlberg war 2019 vor extremen Naturkatastrophen weitestgehend verschont geblieben. Die gute Bausubstanz und der gewohnte Umgang mit ordentlichen Schneemengen hielten die immer öfter auftretenden Schneedruckschäden in finanziellen Grenzen. Andere Bundesländer waren nicht nur von Schneedruckschäden sondern auch von Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen extrem betroffen. Vorarlberg hatte diesbezüglich Glück. Es ist sehr erfreulich, dass nach den derzeit bekannten Informationen bald mit dem Bau des Hochwasserschutzprojekt Rhesi begonnen werden kann. Durch Rhesi werden neben der Verbesserung des Schutzes für Leib und Leben (was ja eigentlich nicht mit Geld bewertet werden kann), der Schutz vor Hochwasserschäden deutlich verbessert. Das Schadenpotenzial liegt bei ca. 10 Milliarden Euro – die zahlreichen Arbeitsplätze in dieser Region noch gar nicht berücksichtigt.

Bestens geschulte Mitarbeiter

Unerlässlich bleiben bestens geschulte Mitarbeiter: Die seit Oktober 2018 europaweit geltende Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) werde vor allem von der heimischen Versicherungswirtschaft vorbildlich umgesetzt. Sie regelt, dass alle Versicherungsvermittler – Außendienstmitarbeiter, Agenturen sowie Makler – jährlich mindestens 15 Stunden Weiterbildung absolvieren müssen. Zudem wurde der Beratungsprozess mit einem verpflichtenden Beratungsprotokoll auf neue Beine gestellt. „Damit bieten wir den Kunden nicht nur eine effiziente Beratung, sondern auch die vom Kunden mit Recht zu erwartende Qualität“, sagt Sturn.

Cybercrime ist eines der am stärksten zunehmenden Kriminalitätsfelder.“
Robert Sturn
Sprecher der Vorarlberger Versicherungen

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