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Auch 2019 ist Boden für das Handwerk golden

Eine gute Auftragslage wird erwartet, aber der Fachkräftemangel bremst.
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Die Konjunkturberichte für das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk fielen im vergangenen Jahr durchaus positiv aus. Auch für das Jahr 2019 sind die Erwartungen positiv. Die Betriebe rechnen nicht nur mit einer guten Auslastung, sondern würden sogar mehr Personaleinplanen – wenn nicht der Fachkräftemangel ausbremsenwürde. „Wir könnten weit mehr Aufträge annehmen, wenn das geeignete Personal zur Verfügung stehen würde. Die Auftragsbücher sind nach wie vor ziemlich voll“, betont Spartenobmann Bernhard Feigl. Der Bedarf an Fachkräften bleibt soweit die größte Herausforderung der Branche. Es ist schwer, geeignete und gute Handwerker zu bekommen. Dabei bietet das Gewerbe und Handwerk als größter Arbeitgeber in Vorarlberg dauerhafte Beschäftigung und somit sicheren Lebensunterhalt. In der Bauwirtschaft sieht man ebenfalls positiv ins neue Jahr, die letzte traditionelle Blitzumfrage war wieder zuverlässiger Indikator: Ende 2018verzeichneten die Bauunternehmen Auftragsbestände von knapp 21 Wochen – vor allem der Wohnbausektor wird Konjunkturträgerbleiben.

Leistbares Wohnen Allerdings ist leistbares Wohnen eine der großen Fragen. „Wenn wir leistbaren Wohnraum in Vorarlberg schaffen sollen, darf die Politik die Baukosten nicht ständig mit neuen Gebühren und Abgabenzusätzlich belasten“, fordert Innungsmeister Peter Keckeis. Eine wichtige Schlüsselmaßnahme gegen den Fachkräftemangel ist, für beste Rahmenbedingungen in Sachen Aus- und Weiterbildung zu sorgen. Vor allem die duale Ausbildung muss konsequent gestärkt werden. „Hier setzen wir auf Qualität und Qualifikation“, sagt Spartenobmann Feigl: „Junge Menschen, die sich für eine solide Ausbildung im Gewerbe und Handwerkentscheiden, haben tolle Berufsaussichten. “Die Wahl desrichtigen Berufsweges ist für junge Menschen keine einfache Sache – deshalb werden die zahlreichen Personaloffensiven wie Lehrlingscastings oder regionale Informationsveranstaltungen und -Messen weitergeführt und ausgebaut. „Das hilft uns, die Besten der Besten für uns zu gewinnen“, sagt Feigl. Regelmäßige Top-Platzierungen bei Berufs- und Lehrlingswettbewerben geben ihm Recht: Sie dokumentieren nicht nur die hohe Ausbildungsqualität, sondern auch die starke Identifikation mit den einzelnen Berufen im Gewerbe und Handwerk. Das Thema Digitalisierung wird auch im Gewerbe und Handwerk immer wichtiger –beispielsweise im Zusammenhangmit Onlinemarketing und Verkauf. Das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk wird sich deshalb in naher Zukunft intensiv damit auseinandersetzen. Was gerade passiert, ist nicht mehr nur ein digitaler Wandel, sondern eine digitale Transformation, die wertvolle Chancen für unsere Betriebe bietet. Für bestmögliche Unterstützung wird die Servicierung auf allen Ebenen weiterausgebaut: Etwa mit den digitalen Werkstattgesprächen, in denen relevante Entwicklungen und Möglichkeiten für und von Firmen erörtert werden.

„Der Bedarf an Fachkräften bleibt auch im neuen Jahr die größte Herausforderung der Branche“ Bernhard Feigl Spartenobmann Gewerbe und Handwerk, WKV

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