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AUA soll österreichisch bleiben

©APA
In die Diskussion um die Zukunft der Austrian Airlines hat sich am Montag auch Kanzler Gusenbauer eingeschaltet.

Die “Bundesregierung geht davon aus, dass die AUA ein österreichisches Unternehmen bleibt”, bekräftigte der Kanzler am Montag. Kritik übte er an der öffentlichen Diskussion über künftige Partnerschaftsszenarien. Auch Finanzstaatssekretär Matznetter fordert einen österreichischen Weg.

Für einen mehrheitlichen Verkauf der AUA gebe es weder “Beschlüsse der Organe”, noch habe sich die diesbezügliche Auffassung der Bundesregierung geändert, unterstrich Gusenbauer. “Ein wenig befremdlich” bezeichnete der Kanzler jüngste Stellungnahmen über mögliche künftige Partnerschaften der AUA mit ausländischen Fluggesellschaften.

AUA-Chef Ötsch hatte am Wochenende auf die Frage nach einem möglichen Abgehen von der bisherigen “Stand-Alone-Variante” – also eine eigenständige AUA mehrheitlich in österreichischer Hand – geantwortet: “Wenn, dann bin ich für eine klare Lösung, also für den Verkauf einer Mehrheit.”

“Die Entscheidung, von wo die AUA wann wohin fliegt, muss weiterhin in Österreich getroffen werden”, betonte auch Matznette. Es sei für den Flughafen Wien, der weiter ausgebaut werden soll, und für den Wirtschaftsstandort Österreich von entscheidender Bedeutung, dass die AUA ein österreichisches Unternehmen bleibe. Ein Verkauf der AUA an ein anderes Unternehmen wie die Lufthansa wäre für den Flughafen Wien nicht gut, so Matznetter.

Die AUA ist nach Beseitigung der größten Verlustquellen mit 300 Mio. Euro verfügbarer Liquidität und einer Eigenkapitalquote von 25 Prozent laut Ötsch ein “finanziell stabiles Unternehmen”. Allerdings brachten die kräftig gestiegenen Kerosin-Preise die Fluglinie zuletzt wieder unter Druck.

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