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Atomic will in Altenmarkt 90 neue Mitarbeiter beschäftigen

Altenmarkt - Atomic hat gute Nachrichten. Das Unternehmen will in Altenmarkt 90 neue Mitarbeiter beschäftigen. Künftig werden alle Alpin- und Langlaufski sowie Snowboards in Bulgarien und in Altenmarkt produziert.

“Wir brauchen in Altenmarkt 90 neue Mitarbeiter”, wird Michael Schineis, im börsenotierten Amer-Sports-Konzern Präsident für den Wintersportbereich, in der Donnerstag-Ausgabe der “Salzburger Nachrichten” zitiert. In der Skifabrik wird die Produktion um 30 Prozent erhöht.

Hintergrund ist die Umstrukturierung bei Amer (mit den Marken Salomon, Atomic, Wilson, Precor und Suunto). Wie berichtet, wird die Skiproduktion der Atomic- Schwester Salomon in Frankreich Ende des Jahres geschlossen. Die Lohnfertigung für Salomon in Rumänien läuft ebenfalls aus. Künftig werden alle Alpin- und Langlaufski sowie Snowboards in Bulgarien und eben in Altenmarkt produziert.

700.000 bis 750.000 Alpinski, 150.000 bis 200.0000 Langlaufski und 50.000 bis 60.000 Snowboards sollen in der kommenden Saison in Salzburg gefertigt werden. In Altenmarkt werden mit den 90 neuen Leuten, die in allen Qualifizierungsstufen in der Produktion gebraucht werden, dann wieder insgesamt 800 Mitarbeiter beschäftigt sein.

In der Hochzeit 2001/2002 waren in Altenmarkt mehr als 900.000 Paar Ski produziert worden und knapp unter 1.000 Mitarbeiter beschäftigt gewesen. Nach dem Katastrophenjahr 2006 musste dramatisch abgebaut werden, da gab es nur mehr etwa 700 Mitarbeiter.

Altenmarkt ist laut Amer-Wintersport-Chef Schineis aber auch langfristig in einer guten Position. So soll Altenmarkts Logistikkompetenz im Konzern künftig noch mehr Bedeutung zukommen. Neben Atomic-Produkten werden künftig von Altenmarkt aus auch andere Produkte ausgeliefert. Außerdem wird Altenmarkt zum Entwicklungscenter für Atomic und Salomon, in dem Prototypen für die Serienfertigung vorbereitet werden.

Warum setzt der Amer-Konzern auf Altenmarkt? “Die Transportkosten spielen eine Rolle, wir liegen in den Bergen, an der Autobahn und in der Nähe der wichtigen Märkte”, sagt Schineis. Zudem würden Ski eben auch im Schnee entwickelt, außerdem sei die Qualität der Mitarbeiter und das Know-how überzeugend. Für den nächsten Winter ist Schineis nur vorsichtig optimistisch. Denn die gesamte Branche hat in 18 Monaten 30 Prozent an Umsatz verloren, “das holt man nicht so schnell wieder auf”. Schineis kündigte an, die Gewinnschwelle in zwei Jahren wieder zu erreichen.

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