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Atomic fährt Skiproduktion kräftig hoch

Altenmarkt - Österreichs Ski-Marktführer Atomic, der zum finnischen Sportartikel­konzern Amer gehört, erwartet für das laufende Geschäftsjahr Umsätze "auf Vorjahresniveau oder leicht darüber", sagte Amer-Wintersportchef, Michael Schineis am Dienstag. Amer spürt US-Nachfrageflaute

Die Skiproduktion in Altenmarkt wird derzeit kräftig hinaufgefahren, berichtet die APA. Die Skiproduktion der Atomic- Schwester Salomon in Frankreich wird Ende des Jahres geschlossen. Die Lohnfertigung für Salomon in Rumänien läuft ebenfalls aus. Künftig werden alle Alpin- und Langlaufski sowie Snowboards in Bulgarien und eben in Altenmarkt produziert. Dafür werden derzeit 100 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt – “im Wesentlichen fest angestellte”, so Schineis. Die Produktion in Altenmarkt wird um 20 bis 30 Prozent erhöht – es werden alle Konzernmarken produziert.

Bis Jahresende werden heuer beispielsweise etwa 100.000 Paar Salomon produziert, nächstes Jahr sollen es 200.000 bis 300.000 sein – “je nach Konjunkturverlauf”, räumte Schineis ein. Insgesamt wird Atomic heuer 500.000 bis 550.000 Paar Skier in Altenmarkt herstellen. Hinzu kommen 150.000 Paar bei der neuen Tochter in Bulgarien, die vor wenigen Wochen erworben wurde und von Altenmarkt aus gemanagt wird. “Unser Ziel ist es, im nächsten Jahr eine Million Skier zu erzeugen”, sagte der Ski-Boss zur APA.

“Die Produktion wird mit 1. Jänner hochgefahren – dieses Jahr wird bis Weihnachten voll durchproduziert”, freut sich der Wintersport-Chef über die positiven Auswirkungen der reorganisierten Skiproduktion in der Amer-Gruppe. Im vergangenen Jahr musste das Werk über Weihnachten noch drei bis vier Wochen lang geschlossen werden, mit anschließender Kurzarbeit im Jänner und im Februar.

700.000 bis 750.000 Alpinski, 150.000 bis 200.0000 Langlaufski und 50.000 bis 60.000 Snowboards sollen in der kommenden Saison in Salzburg gefertigt werden. In Altenmarkt werden mit den 100 neuen Mitarbeitern, die in allen Qualifizierungsstufen in der Produktion gebraucht werden, dann wieder insgesamt rund 800 Mitarbeiter beschäftigt sein.

In der Hochzeit 2001/2002 waren in Altenmarkt mehr als 900.000 Paar Ski produziert worden und knapp unter 1.000 Mitarbeiter beschäftigt gewesen. Nach dem Katastrophenjahr 2006 musste dramatisch abgebaut werden, da gab es nur mehr etwa 700 Mitarbeiter.

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