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Atomgegner starten österreichweite "RAUS aus EURATOM"-Tour

Bregenz - Die "Vorarlberger Plattform gegen Atomgefahren" und "atomstopp_oberoesterreich" haben am Dienstag in Bregenz die Österreich-Tour "Raus aus EURATOM" gestartet.
Die Tour startete in Bregenz

Insgesamt sollen elf Stationen in ganz Österreich besucht werden, am 24. Oktober ist in Wien am Ballhausplatz eine Abschlusskundgebung geplant. Man wolle mit der Aktion von der Bundesregierung die längst überfälligen Schritte für eine Anti-Atom-Politik einfordern, so die Atomgegner. Sollte das nichts nützen, überlege man ein Volksbegehren zu initiieren.

“Der EURATOM-Vertrag ist kündbar”, betonte Hildegard Breiner, führende Gestalt der Vorarlberger Anti-Atombewegung. Den Österreichern mit ihrer traditionellen Anti-Atom-Einstellung sei nur schwer vermittelbar, dass jährlich viele Millionen Euro an Fördermitteln in die Kernkraft fließen. Die Tour starte in Bregenz, weil der Vorarlberger Landtag 2007 als erstes Bundesland und einstimmig eine Resolution verabschiedet habe, die einen Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Programm in Aussicht stellte, falls die Bemühungen um eine Revision des Vertrags nicht fruchteten. Ziel der Österreich-Tour ist laut Breiners Angaben, einen Zugzwang auf die Politik auszuüben und die Bevölkerung zu ermutigen, falls es zu einer Abstimmung komme.

In gelben Jacken und mit Bannern bewaffnet bezogen die Atomgegner, unterstützt von Vorarlbergs Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler (V) und den Klubobleuten aller vier Landtagsparteien, am Dienstag vor dem Landhaus Stellung. Laut Roland Egger von “atomstopp_oberoesterreich” wird die Aktion von rund 80 Energie- und Umwelt-Organisationen unterstützt, zudem hätten inzwischen alle Bundesländer und 91 österreichische Gemeinden “RAUS aus EURATOM”-Resolutionen verabschiedet.

Laut Egger befürworteten 78 Prozent der Österreicher einen Ausstieg aus dem Vertrag. Während Photovoltaik mit jährlich 18 Mio. Euro aus dem Klimaschutzfonds gefördert werde, werde die Atomindustrie mit mehr als 100 Mio. Euro bedacht, kritisierte er. Mitstreiterin Gabriele Schweiger bezeichnete es als “unverständlich”, dass angesichts dessen politisch noch nichts geschehen sei.

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