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Ärztekammerwahl ohne Überraschung

Die Ärztekammerwahl in Vorarlberg ist nach der Urwahl vom Februar mit Bildung von "Einheitslisten" am Samstag ohne Überraschung verlaufen.

Ärztekammerpräsident Peter Wöß aus Rankweil wurde für seine fünfte Amtsperiode klar bestätigt. Einzig die Kurie der Zahnärzte hat zwei Wurzeln. Die Wahl des Präsidenten und der Vizepräsidenten findet in einem Monat bei der konstituierenden Vollversammlung der Ärztekammer für Vorarlberg am 26. Mai in Dornbirn statt.

Für die Wahl 2003 in die Ärztekammer für Vorarlberg waren 1.205 Ärztinnen und Ärzte stimmberechtigt. Insgesamt waren 31 Mandate für die Vollversammlung zu vergeben. Davon 16 Mandate in die „Kurie der angestellten Ärzte“, elf Mandate in die „Kurie der niedergelassenen Ärzte“ sowie vier Mandate in die „Kurie der Zahnärzte“. Auf die Einheitsliste „Wahlplattform Ärztekammerwahl 2003“ entfielen in der Kurie der angestellten Ärzte alle 16 Mandate und in der Kurie der niedergelassenen Ärzte alle elf Mandate. Im Wahlkörper der Kurie der Zahnärzte erreichte die „Wahlgemeinschaft der Vorarlberger Zahnärzte“ drei Mandate und die konkurrierende „Liste Vorarlberger Zahnärzte“ ein Mandat.

Von insgesamt 1.205 Wahlberechtigten haben 772 Ärztinnen und Ärzte vom Stimmrecht Gebrauch gemacht. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 64,1 Prozent. Ärztekammerpräsident Wöß bedankte sich bei allen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und damit „die Einheitlichkeit und Stärke der ärztlichen Standesvertretung“ in Vorarlberg auch nach außen dokumentiert hätten. In Anbetracht einer bereits durchgeführten Vorwahl im Februar und der Einheitslisten in den Kurien der angestellten und niedergelassenen Ärzte zeigte sich Wöß mit einer Wahlbeteiligung von fast zwei Drittel der Vorarlberger Ärzteschaft sehr zufrieden.

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