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Armut hat viele Gesichter

Martin Moosmann mit einem seiner ausgestellten Bilder
Martin Moosmann mit einem seiner ausgestellten Bilder ©kuehmaier
Ausstellung im Kolpinhaus

Bregenz. Zur kommenden 150 Jahre Kolping Bregenz Jubiläumsfeier verarbeiteten 60 Bewohner des Kolpinhauses ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke zum Thema Armut in bildhaften Darstellungen.

Dabei haben die Bewohner des Kolpinghauses Bilder und Zeichnungen geschaffen, die ihre selbst erlebten Empfindungen und Gefühle am Rande der Gesellschaft darstellen sollen. 310.000 Menschen sind in Österreich von akuter Armut betroffen, die Anzahl der Sozialhilfeempfänger steigt laut Armutskonferenz auf 100.000. Gleichzeitig greift die seelische Verarmung der Menschen immer mehr um sich. Sie vereinsamen, sind ausgebrannt, ohne Lebensfreude, verzweifelt, depressiv usw. Die Rezepte der Ratgeberliteratur helfen nicht weiter. Viele besänftigen ihre Probleme mit Alkohol oder Medikamenten.Die Kolpingsfamilie geht derseelischen Not, dem Verlust des Menschlichen, dem Sinndefizit, der innerlichen Verarmung in unseren Tagen nach und zeigt, was reich macht.

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