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Arlbergstraße: Letztes Teilstück fertig

Das letzte fehlende Teilstück der Arlberg-Schnellstraße (S16) zwischen Tirol und Vorarlberg ist am Freitag, den 2. Juni 2006, für den Verkehr freigegeben worden.

Die 230 Mio. Euro teure Südröhre des Strengener Tunnels zwischen den Orten Pians und Flirsch am Arlberg wurde von der Asfinag mit Mitteln aus der Autobahnvignette und dem Lkw-Roadpricing realisiert, wie bei der Eröffnung betont wurde. Zwischen Zams in Tirol und Dalaas West in Vorarlberg ist die S16 nunmehr auf 51,8 Kilometer durchgehend als Schnellstraße ausgebaut.

Vizekanzler Hubert Gorbach (B) sprach von einem Beitrag zur Verkehrssicherheit. Laut Verkehrsprognosen sollen bis zum Jahr 2010 täglich rund 19.000 Fahrzeuge diese Strecke passieren. Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa (V) betonte die Wichtigkeit der Route für den Ost-West-Verkehr zwischen Tirol und Vorarlberg.

Gebaut wurde an dem Projekt seit dem Jahr 2000. Nach dem Hochwasser im vergangenen August war die Südröhre, die zur provisorischen Benützung damals adaptiert worden war, die einzige Straßenverbindung für Teile des Stanzertales. Durch Muren und Hangrutsche war die alte Bundesstraße für den Verkehr unpassierbar geworden. Die Fertigstellung der Südröhre verzögerte sich dadurch um fünf Monate. Die Asfinag bezifferte die zusätzlichen Kosten mit fünf Mio. Euro.

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