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Arlbergbahnstrecke ab Mittwoch für eine Woche gesperrt

Bludenz/Landeck - Der Countdown zum Einschub der neuen Landecker Eisenbahnbrücke über den Inn läuft. Die ÖBB-Bauarbeiten im Vorfeld dieses Kraftakts auf dem Brückenbauwerk sind abgeschlossen.

In der Nacht zum Mittwoch startet nun der spektakuläre Brückentausch. Dazu wird auch die Arlbergbahnstrecke für acht Tage komplett gesperrt. „Bitte aussteigen und umsteigen!”, heißt es für alle Bahnreisenden, die täglich auf der Arlbergbahnstrecke unterwegs sind. „Wegen des Spezialeinsatzes zum Brückenwechsel in Landeck muss der Zugsverkehr zwischen Landeck/Zams und Bludenz in den Tagen vom 22. bis 29. April eingestellt werden”, erklärt ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel.

Während der einwöchigen Vollsperre steht den Reisenden ein Schienenersatzverkehr mit ÖBB-Postbussen zur Verfügung. „Wir wollen die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten und setzen täglich 30 eigene Omnibusse und Fahrzeuge von privaten Busunternehmen aus der Region ein, um die Mobilität der Fahrgäste zwischen Vorarlberg und Tirol zu sichern”, sagt Zumtobel. Ab Mittwoch wird die über 100 Jahre alte Landecker Eisenbahnbrücke aus dem Gleisbett geschnitten und mittels auf dem Viadukt in Stellung gebrachten Raupenkränen herausgehoben. Danach erfolgt schießlich der langwierige Einschub der neuen, 1400 Tonnen schweren Stahlbogenbrücke.

In das Großprojekt investiert die ÖBB-Infrastrukt Bau AG rund 6,5 Millionen Euro. Um die einwöchige Streckensperre gleich mehrfach zu nützen, erfolgen zeitgleich entlang der Arlbergbahnlinie verschiedene Erhaltungs- und Ausbauarbeiten. Im Arlbergtunnel etwa wird die sicherheitstechnische Aufrüstung weiter vorangetrieben.

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