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Arge Alp: Vorarlberg übernimmt Vorsitz

Zum dritten Mal in der über 30-jährigen Geschichte der Arge Alp übernimmt Vorarlberg für ein Jahr den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer - offizielle Vorsitz-Übergabe am Freitag.

Die offizielle Vorsitz-Übergabe an Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) erfolgt am Freitag (23. Juni) auf einer Regierungskonferenz in Revo, Trentino. „Das Trentino hat den Vorsitz der Arge Alp mit großem Engagement ausgeübt. Gerade durch die im letzten Jahr durchgeführte Organisationsreform hat die Arbeitsgemeinschaft wichtige neue Impulse bekommen“, betonte LH Sausgruber am Sonntag in der Landeskorrespondenz.

Für Sausgruber ist die Arge Alp eine wichtige Stimme für Föderalismus und Eigenständigkeit im Alpenraum. Die Schaffung bzw. Sicherung gleichwertiger Verhältnisse in Stadt und Land sind für den Landeshauptmann einer der Schwerpunkte für den einjährigen Vorsitz Vorarlbergs: „Wir können die Lebensqualität in unseren Ländern und Regionen nur erhalten, wenn wir gleichwertige Lebensverhältnisse in städtischen und ländlichen Regionen schaffen und dadurch verhindern, dass Absiedlung die Folge ist.“ Andere Arbeitsthemen der Arge Alp fallen in den Bereich Sicherheit mit den Schwerpunkten Lawinen und Hochwasser sowie der Ausbildung, wobei speziell die Lehrlingsausbildung im Vordergrund stehen dürfte.

Der 1972 gegründeten Arge Alp gehören in den vier Staaten Deutschland, Italien, Österreich und Schweiz folgende Länder bzw. Provinzen bzw. Kantone mit einer Gesamtbevölkerungszahl von rund 23 Millionen Menschen an: Bayern, Südtirol, Trentino, Lombardei, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, St. Gallen, Tessin und Graubünden.

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