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Arge Alp-Kommission tagte in Konstanz

Die Kommission Kultur und Bildung der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer hat beschlossen 2005 elf Projekte zu unterstützen. Diese sollen mit rund 145.000 Euro gefördert werden.

Die Kommission für Kultur und Bildung der Arge Alp ist auch für die Bereiche Gesundheit, Soziales und Sport zuständig. Sie arbeite im Kleinen mit großer Wirkung, sagte die die St.Galler Regierungsrätin Kathrin Hilber als Leiterin der Kommission am Freitag in Konstanz (D) vor der Presse. Ein Hauptanliegen der Arge Alp sei es, Menschen zusammenzubringen.

Unter anderem soll im Jahr 2005 ein Architektur-Symposium zum Thema „Bauen im dörflichen Kontext des 21. Jahrhunderts” in Vorarlberg gefördert werden. Drei Projekte beschäftigen sich mit Denkmalpflege, dabei geht es unter anderem um alte handwerkliche Techniken.

Grenzüberschreitende Notfallversorgung verbessern

Zwei Anträge stammen aus dem Bereich Bildung. Zum einen soll ein Schüleraustauschprogramm gefördert werden, zum anderen sollen sich Lehrpersonen über ihre Erfahrungen mit zweisprachigen Schulklassen weiterbilden. Aus dem kulturellen Bereich stammt der Antrag, ein europäisches Orgelfestival entlang der Via Claudia Augusta zu unterstützen.

Im laufenden Jahr wird ein Projekt unterstützt, das Patienten bei grenzüberschreitenden Notfällen besser versorgen soll. Ausserdem bemühen sich die Arge Alp Länder um eine Steigerung der Organspende. Ebenso werden eine Vielzahl von sportlichen Veranstaltungen gefördert.

Mitglieder aus vier Staaten

Die Arge Alp besteht seit 1972. Zu ihr gehören die deutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, die Kantone Graubünden, St.Gallen und Tessin, die österreichischen Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg, die autonomen italienischen Provinzen Bozen-Südtirol und Trient, sowie die Region Lombardei. Die jährlichen Fördermittel von rund 600.000 Euro stammen aus den Mitgliedsbeiträgen der Länder.

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