ARBÖ unter finanziellem Druck

Durch diverse Investitionen in "zum Teil nicht ganz freiwillige" Neubauten soll der ARBÖ Vorarlberg "finanziell etwas unter Druck geraten" sein.

Das bestätigte der Landespräsident Vorarlberg, Kurt Horatschek, am Montag auf Anfrage der APA. Gegen die vom neuen ARBÖ-Präsidenten Heinz Hofer am Sonntag angekündigte Beratung durch Experten hat Horatschek „nichts einzuwenden“.

Nach dem bereits seit längerem geplanten Neubau des Stützpunktes Feldkirch musste vor drei Jahren der Stützpunkt in Dornbirn, in dem auch die Landesleitung untergebracht ist, geräumt werden. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der L 190 (B 190) wurde ein Grundstück erstanden und mit sehr viel Eigenleistung ein neuer Stützpunkt errichtet.

„Zu diesem Neubau sind wir praktisch gezwungen worden, das war nicht geplant und deshalb sind wir finanziell ein bisschen unter Druck geraten,“ erklärte Horatschek. Jetzt habe man bei der Bundesorganisation langfristige Schulden. „Wenn vom Betriebsergebnis die vollen Schulden abgezogen werden müssen, dann sind wir im Minus, ansonsten ist das Ergebnis positiv,“ sagte Horatschek.

Der ARBÖ Vorarlberg hat nach Aussagen von Horatschek 9.800 Mitglieder. In den vier Stützpunkten (Bludenz, Feldkirch, Dornbirn und Bregenz) sind insgesamt 22 Mitarbeiter beschäftigt.

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