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ARBÖ-Prüfer schlagen Pleite-Alarm

Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe exklusiv drei Schlüsseldokumente im immer größere Dimensionen annehmenden ARBÖ-Skandal.

Ein desaströses Bild von der Finanzsituation zahlreicher Länderorganisationen des ARBÖ wird dabei gezeichnet.

So analysierte die Wirtschaftsprüfungskanzlei Consultatio die wirtschaftliche Situation der ARBÖ-Landesorganisationen. Das Ergebnis: Vorarlberg sei „stark insolvenzgefährdet“, Tirol, Salzburg und Oberösterreich „insolvenzgefährdet.“ Ein NEWS vorliegender Bericht der ARBÖ-internen Kontrollkommission bestätigt dies. Zitat: „Einzelne Landesorganisationen sind bereits im Jahr 2004 nicht in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, geschweige denn Kreditrückzahlungen an Banken sowie Bund zu leisten.“

NEWS veröffentlicht erstmals auch den 104 Seiten starken Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungskanzlei Deloitte Styria vom 24. Feber 2006, der harte Vorwürfen gegen den suspendierten ARBÖ-Geschäftsführer Rudolf Hellar erhebt. Der Schlüsselsatz des Dokumentes lautet: “„Es liegt daher der dringende Verdacht auf Veruntreuung von Vereinsvermögen vor.“ Aus dem Deloitte-Bericht ist auch ersichtlich, dass Hellar im Jahr 2005 eine Bruttogage von exakt 240.410,08 Euro erhielt.

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