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Arbeitslosigkeit in Vorarlberg um 1,7 Prozent gesunken

Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen lag in Vorarlberg weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres.
Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen lag in Vorarlberg weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Arbeitslosenzahlen in Vorarlberg um 1,7 Prozentpunkte gesunken. Die Arbeitslosenzahlen verringerten sich im Jahresvergleich vor allem im Haupterwerbsalter merklich.

Gute Nachrichten vom Ländle-Arbeitsmarkt: Wie das AMS informiert, ist die Arbeitslosigkeit auch in Vorarlberg zurückgegangen. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres waren 179 Personen weniger als arbeitslos gemeldet, was einem Rückgang von 1,7 Prozent entspricht. Insgesamt waren 10.152 auf Jobsuche, davon 5.899 Männer und 4.253 Frauen. Das Minus kam dabei vor allem bei den Frauen zustande. Auch die Zahl der Schulungsteilnehmer ging zurück – und zwar auf insgesamt 2.536, das ist gleichbedeutend mit einem Minus von 2,6 Prozent.

Rückgang im Haupterwerbsalter

Auf das Alter bezogen verringerten sich die Arbeitslosenzahlen im Haupterwerbsalter merklich: Bei den 25- bis unter 50-Jährigen in Summe um 206 oder 3,4 Prozent. Getoppt wurde diese Entwicklung bei den unter 25-Jährigen: Hier ging die Arbeitslosigkeit sogar um 3,8 Prozent zurück. Anstiege waren allerdings bei den über 55-Jährigen zu verzeichnen. Dies hänge laut AMS aber vor allem mit den geänderten Pensionsbestimmungen zusammen.

Ungelernte, gering Qualifizierte mit größten Problemen

Mit den größten Problemen haben – unabhängig vom Alter – die ungelernten und gering qualifizierten Personen zu kämpfen. Aktuell konnte fast die Hälfte aller vorgemerkten Arbeitslosen keinen bzw. nicht mehr als einen Pflichtabschluss vorweisen. Mit der Ausbildungsgarantie für Jugendliche im Alter zwischen 18 und 25 Jahren ohne Ausbildung will das Arbeitsmarktservice Vorarlberg diese fit für den Arbeitsmarkt machen. Gefördert werden alle Angebote die zu einem Lehrabschluss führen. “Abgeschlossene Ausbildungen erhöhen die Chancen auf Beschäftigung und reduzieren das Risiko arbeitslos zu werden spürbar“, erläutert hierzu Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter.

Leichte Zunahme bei Ausländern

Unter den Geringqualifizierten befanden sich überproportional viele Ausländer. Hier nahm die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr noch leicht um 0,6 Prozent auf insgesamt 3.136 zu, während sie sich bei den Inländern im selben Zeitraum um 2,7 Prozent verringerte.

Berufsgruppen: Merkliche Zunahme bei Büroberufen

Nach Berufsgruppen betrachtet nahm die Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vorjahr nur in den Büroberufen (+48) merklich zu. Ansonsten überwogen die Rückgänge und diese fielen in den Handels- (76) und Bauberufen (-40) am deutlichsten aus.

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