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Arbeitslosigkeit in Vorarlberg steigt an

Die Arbeitslosigkeit hat in Vorarlberg auch im Oktober stärker als im Österreich-Schnitt (5,8 Prozent) zugenommen. www.laendlejob.at

Mit einem Anstieg von 7,9 Prozent ist die Zuwachsrate aber deutlich moderater ausgefallen als zuletzt. Im August wurde noch ein Plus von 15,1 Prozent, im September von 11,7 Prozent registriert. Die Arbeitslosenquote wuchs laut AMS Vorarlberg gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent an und lag damit um 0,4 Prozentpunkte über der durchschnittlichen Österreich-Marke.

In Vorarlberg waren im zu Ende gegangenen Oktober 10.641 Personen (5.169 Männer, 5.472 Frauen) als arbeitslos gemeldet. AMS Vorarlberg-Geschäftsführer Werner Schelling wies in seiner Aussendung allerdings darauf hin, dass sich im Vergleich zum Oktober 2004 um 308 Personen (+ 22 Prozent) mehr in Schulung befanden. „Bei gleich vielen Schulungsteilnehmern wie im Vorjahr hätte sich die Zahl der Arbeitslosen um 1.087 beziehungsweise 11,0 Prozent erhöht“, sagte Schelling.

Besonders stark wirkten sich die Schulungen auf die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen aus. Bei den 15- bis 20-Jährigen wäre bei unveränderter Schulungsteilnahme die Arbeitslosigkeit um 7,2 Prozent gestiegen, offiziell hat sie um 0,9 Prozent abgenommen. Bei den 20- bis 25-Jährigen wäre die Zunahme bei 8,9 Prozent gelegen. In der AMS-Statistik ist sie mit 3,4 Prozent ausgewiesen.

Kräftig angewachsen ist mit einem Plus von 426 Personen bzw. 26,0 Prozent die Zahl der Personen, die länger als sechs Monate ohne Arbeit sind. Die Zahl der beim AMS gemeldeten sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden nahm gegenüber dem Vorjahr um 96 bzw. 35,4 Prozent auf 367 zu, jene der offenen Lehrstellen um 63 bzw. 56,8 Prozent auf 174. Schelling erwartet, dass sich die Zahl der Lehrstellensuchenden durch verschiedene Maßnahmen des AMS, die im November starten, deutlich reduzieren wird.

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