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Arbeitslosenquote in Vorarlberg günstig im Österreichvergleich

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Die Arbeitslosenquote in Vorarlberg liege mit 6,6 Prozent im Vergleich mit der österreichweiten Quote von 7,5 Prozent deutlich günstiger, informierte AMS-Geschäftsführer Anton Strini am Mittwoch in einer Aussendung. Aktive Arbeitsmarktpolitik wichtiger denn je

Durch ein speziell auf junge Menschen zugeschnittenes Programm habe man im Ländle den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit zudem etwas abfedern können. Insgesamt waren in Vorarlberg Ende März 2009 10.292 Personen arbeitslos gemeldet, das entspricht im Vergleich zum März des Vorjahres einem Anstieg von 32,4 Prozent.

Bei den Unter-25-Jährigen nahm die Arbeitslosigkeit in Vorarlberg gegenüber dem Vorjahr um 32,1 Prozent zu, bundesweit betrug der Anstieg in dieser Altersgruppe dagegen 39,3 Prozent. Mit den Ende 2008 mit dem Land und den Sozialpartnern rechtzeitig festgelegten Qualifizierungs-Angeboten für Jugendliche habe man eine weitere Zunahme der jungen Arbeitslosen abfangen können, so Strini. Die Zahl der Schulungsteilnehmer in der Altersgruppe nahm um 18 Prozent zu. Deutlich über den Werten von März 2008 lag die Zahl der Lehrstellensuchenden. Mit 289 Burschen und Mädchen suchten um 46 Prozent mehr junge Menschen einen Ausbildungsplatz als im Vorjahr. Ihnen standen mit 195 Lehrstellen um 9,6 Prozent mehr Angebote als im Vorjahr gegenüber.

Besonders stark betroffen von der steigenden Arbeitslosigkeit waren neben jungen Menschen vor allem Männer. In dieser Gruppe waren Ende März 2009 um 43,7 Prozent mehr Menschen ohne Job als im Vorjahr, die Frauenarbeitslosigkeit nahm im selben Zeitraum um 20,3 Prozent zu. Dazu registrierte das AMS um 33,8 Prozent weniger Jobangebote als Ende März 2008. Besonders deutlich nahmen die offenen Stellen in den Metall- und Elektroberufen (minus 54,8 Prozent) und in den Bauberufen (minus 58,5 Prozent) ab. Gute Chancen auf einen Job haben derzeit offenbar vor allem Personen in Gesundheitsberufen: Hier stieg die Nachfrage nach Arbeitskräften um 134,4 Prozent.

Nach Berufsbereichen stiegen die Arbeitslosenzahlen gegenüber März 2008 vor allem in Hilfsberufen (plus 37,2 Prozent) an, ebenso in den Elektro- und Metallberufen (plus 61,1 Prozent), in den Bauberufen (plus 52 Prozent), in den Verkehrs- und Transportberufen (plus 83 Prozent) und den Textilberufen (plus 59,9 Prozent). Zuwächse gab es auch bei Büroberufen, im Tourismus und im Handel. Erstmals nahm auch die Zahl der arbeitslosen Techniker wieder zu (plus 25,9 Prozent).

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