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Arbeitslage im Ländle hat sich verbessert

Bregenz - Die Arbeitsmarktlage in Vorarlberg verbesserte sich im Vorjahr kontinuierlich.
Anton Strini im VOL Live-Interview

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt führte dazu, dass in Vorarlberg in den letzten vier Monaten den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit aller Bundesländer aufweisen konnte. VOL Live sprach mit Anton Strini, Landesgeschäftsführer des AMS, über die künftige Entwicklung des Arbeitsmarktes in Vorarlberg.

Rückblickend auf das Jahr 2010

Die Zahl der unselbständig Beschäftigten hat im Jahresdurchschnitt um 1.647 oder 1,1% zugenommen, die Arbeitslosigkeit hat um 835 oder 7,5% abgenommen. Erst ab Juni 2010 ist aber die Zahl der beim AMS vorgemerkten Arbeitsuchenden (Arbeitslose und Schulungsteilnehmer) im Vorjahresvergleich zurückgegangen. In den letzten 4 Monaten des abgelaufenen Jahres im Vergleich mit den anderen Bundesländern sogar auffallend stark.
Die Bestände an Jobangeboten haben sich im Jahresdurchschnitt um 402 oder 35,1% erhöht. Der Lehrstellenmarkt hat sich deutlich entspannt.

Und das AMS Vorarlberg konnte landesweit alle ins Visier genommenen arbeitsmarktpolitischen Ziele erreichen. Gerade in den letzten Monaten des Arbeitsjahres konnten wir die Langzeitarbeitlosigkeit massiv zurückdrängen und damit auch die durchschnittliche Vormerkdauer deutlich verkürzen.

Was kommt 2011?

Weder das Wirtschaftsforschungsinstitut noch das Institut für Höhere Studien legen Prognosen die Entwicklung des Arbeitsmarktes in den einzelnen Bundesländern vor. Das Institut Synthesis hat aber im Auftrag des Arbeitsmarktservice auch eine Einschätzung zur Entwicklung des Vorarlberger Arbeitsmarktes vorgenommen. Synthesis geht davon aus, dass die Aktivbeschäftigung im Jahresdurchschnitt 2011 und 2012 jeweils um rund 1.700 und auch danach in noch stärkerem Ausmaß weiter ansteigt. Der Anstieg des Arbeitskräfteangebots wird aber für 2011 stärker eingeschätzt als der Anstieg der Aktivbeschäftigung, sodass es 2011 und auch noch im ersten Quartal 2012 zu einem erneuten – wenn auch geringfügigen – Anstieg der Arbeitslosenzahlen kommen soll. Landesgeschäftsführer Strini bleibt aber optimistisch und geht von einer leichten Verbesserung der Situation gegenüber dem Vorjahr aus.

AMS Ziele für das Jahr 2011

Mit den drei arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkten, wie der Verhinderung der Verfestigung von Arbeitslosigkeit durch Angebote von Vermittlung, Beratung und Schulung, damit Arbeitslosigkeit nicht länger dauert, als dies die Marktkräfte bedingen und der Sicherstellung der Effektivität von Schulungsmaßnahmen und Qualifizierung von Frauen für Zukunftsbereiche verfolgt das AMS die Unterstützung von Personengruppen, die besondere Unterstützung für eine nachhaltige (Re-)Integration am Arbeitsmarkt brauchen. Das sind ältere Arbeitslose, Jugendliche, Langzeitarbeitslose  und aufgrund diverser Vermittlungshandicaps von Langzeitarbeitslosigkeit Bedrohte aber auch Frauen, die nach einer Babypause wieder auf den Arbeitsmarkt zurückkehren möchten.

Anton Strini, Landesgeschäftsführer des AMS, im VOL Live-Interview:

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