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Arbeiterkammer: Arbeitsfreier Sonntag „muss bleiben“

Rainer Keckeis von der Arbeiterkammer.
Rainer Keckeis von der Arbeiterkammer. ©Steurer
Die Arbeiterkammer könne sich in Sachen Arbeitszeit-Flexibilisierung auch einen 12-Stunden-Tag vorstellen. Allerdings nur wenn es auch Zugeständnisse von der Wirtschaft gebe, sagt AK-Präsident Rainer Keckeis. Am arbeitsfreien Sonntag dürfe aber nicht gerüttelt werden.

Die Arbeiterkammer sträube sich laut ORF Vorarlberg nicht prinzipiell gegen eine Flexibilisierung am Arbeitsmarkt, auch was die mögliche Einführung eines 12-Stunden-Tages anbelangt. Keckeis schränkt allerdings ein, dass die laufende Diskussion eine Einbahnstraße sei. Die Wirtschaft sei derzeit noch nicht bereit, ihrerseits nötige Zugeständnisse an die Arbeitnehmer zu machen, kritisiert Keckeis.

Diksussion um Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft

Die FPÖ-Forderung nach einer Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in der Wirtschafts- und in der Arbeiterkammer versteht Keckeis als klaren Angriff. Er warnt vor der Abschaffung, denn daran würden auch die Kollektivverträge hängen. Sollte die Pflichtmitgliedschaft abgeschafft werden, dann wäre es jedem Betrieb möglich, jederzeit aus dem Kollektivvertrag auszusteigen. Das sei der Beginn eines großen Sozialabbaus, sagt Keckeis.

(Red.)

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