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"ANTM hat mein Leben zerstört!"

"Nega-Oide" - so beschimpfte "Austria's next Topmodel"-Kandidatin Magalie Berghahn einst Kandidatin Lydia und flog deswegen aus der Show. Mit dem Seitenblicke Magazin sprach sie exklusiv über ihr Leben im Scherbenhaufen.
Austria's next Topmodel: "Negersager" empört
Die reichsten Supermodels

Marchtrenk in Oberösterreich. Eine Straße am Stadtrand. Wir stehen vor einem weißen Neubau mit vertrockneten Topfpflanzen im Vorgarten. Alle Fensterläden sind geschlossen, die Lichter abgedreht. Es scheint, als wäre das Haus seit Wochen unbewohnt, würde nicht plötzlich eine junge Frau die Tür öffnen: Magalie Berghahn - DIE Skandalkandidatin von “Austria’s next Topmodel”. Seit der Privatsender Puls 4 die 21-Jährige aus der Show gekickt hat, hat sie sich verändert: Die Haare sind länger. “Extensions”, sagt sie. Die Schultern wirken knochiger. Sie hat Gewicht verloren. Und wer genau hinsieht, erkennt unter dem vielen Make-up tiefe Augenringe.

Seitenblicke: Sie wurden Ende Jänner bei “ANTM” rausgeworfen. Wie fühlen Sie sich heute?
Magalie Berghahn: Mich ärgert es einfach, dass ich nur noch auf die Rassismusgeschichte reduziert werde. Dabei hab ich mich mehr als einmal bei ihr entschuldigt. Ich war damals eifersüchtig. Jeder sagt einmal etwas, was er nachher bereut. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich machen soll. Es war ein blöder Ausrutscher.

Ein Ausrutscher, der Konsequenzen hatte.
Ja. “Austria’s next Topmodel” hat mein Leben zerstört. Nach dem Rauswurf hab ich mich daheim versteckt. Ich musste sogar Schlaftabletten nehmen. Im Internet werde ich auch noch immer beschimpft. Und den Job als Optikerin hab ich vorerst auch verloren. Die Kunden wollten nämlich nach der Ausstrahlung der Sendung nichts mehr bei mir kaufen. Jeder hasst mich jetzt.

Ist der Traum vom Modeln für Sie nun ad acta gelegt?
Nein. Ich würde unheimlich gerne weiter als Model arbeiten. Doch jetzt nimmt mich ja niemand mehr. Wenn ich gewusst hätte, was meine Teilnahme für Ausmaße annimmt, hätte ich mich niemals beworben ? Drecksformat, echt.

Warum “Drecksformat”?
Ich wusste vorher nicht, dass bei “Austria’s next Topmodel” alles inszeniert ist. Es existieren Drehbücher, und die Leute geben vor, was du tun und sagen sollst … Außerdem haben alle Kandidatinnen Knebelverträge. Wenn du nicht unterschreibst, kannst du heimfahren.

War wenigstens die Jury nett?
Nur Designer Atil Kutoglu. Moderatorin Lena Gercke hat beinhart nur ihren Text runtergelesen und kein Wort mit uns geredet oder unsere Fragen beantwortet. Beim Team war sie auch total unbeliebt … Und nach allem darf ich jetzt als Einzige nicht einmal zum Finale. Obwohl - Überraschung ist das keine mehr.

Wieso?
Weil wir alle für blöd verkauft werden. Das ist schon längst fertig gedreht, bis auf die letzten fünf Minuten.

(Seitenblicke Magazin/Foto: Martin Kucera)

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