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Anti-Obama-Protest auf der "Ole Miss"

Dieses Foto vom Protest geistert durch das Social Web
Dieses Foto vom Protest geistert durch das Social Web ©Twitter/Ole Miss Madness
Nach der Wiederwahl Obamas wurde an der Universität von Mississippi im Social Web zu Protesten aufgerufen. Der "Riot" weckte dunkle Erinnerungen.

Im Vorfeld der Wahl warnten konservative Internetplattformen, dass es bei einer Abwahl Obamas zu Protesten und Aufruhr vonseiten der afroamerikanischen Bevölkerung kommen könnte – nun wird das Gegenteil berichtet. Laut der amerikanischen Presse – hier am Beispiel der NY Times – versammelten sich an der Universität von Mississippi, Spitzname “Ole Miss”, um die 400 Studenten, um gegen die Wiederwahl des ersten schwarzen Präsidenten der USA zu protestieren.

Auf der in den Nachststunden stattfindenden Versammlung wurde laut Berichten zumindest ein Obama-Wahlplakat verbrannt und rassistische Parolen skandiert. Die Veranstaltung wurde von der Polizei aufgelöst, es gab zwei Festnahmen. Auch kam es zu keinerlei gewalttätigen Ausschreitungen. Bilder und Videos von dem Vorfall zeigen eher eine Ansammlung Angetrunkener, die vor allem Schaulustige anlocken als einen Protestaufmarsch.

Ole Miss hat dunkle Geschichte

Nichtsdestotrotz hat der Vorfall einen bitteren Beigeschmack. Im September 1962 starben zwei Menschen bei Protesten an der Ole Miss, als mit James Meredith ein Afroamerikaner auf der Universität aufgenommen wurde. Es kam zu Protesten, dem Studenten wurde der Zutritt zur Universität verweigert. Auch der Governeur von Mississippi wollte das Gesetz, das die Rassentrennung aufhob, anerkennen und ließ die Studenten gewähren. Es kam regelrecht zu Gefechten zwischen US-Marshals, Militärpolizei und aufgebrachten Studenten. Damals musste Präsident John Fitzgerald Kennedy die Streitkräfte zur Universität entsenden, um die Ordnung wiederherzustellen und dem Studenten den Besuch der Vorlesungen zu ermöglichen.

Der aktuelle Vorfall ruft dementsprechende Reaktionen hervor. “Uns ist es peinlich, dass solche Parolen in Zusammenhang mit der Universität gerufen wurden”, so Dan Jones, der Leiter der Bildungsanstalt. Die universitätseigene Polizei habe Ermittlungen aufgenommen. Die Universität war in den letzten Jahren bemüht, seinen zwiespältigen Ruf loszuwerden. Das Maskottchen wurde von einem Soldaten der Konförderation zu einem Bären geändert, dieses Jahr war erstmals die Homecoming Queen eine Afroamerikanerin.

(VOL.at)

Bericht zum Aufruhr

 

Die Unruhen von 1962

 

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