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Anstellungssituation für Lehrer besser

Die Beschäftigungslage der Lehrer in Vorarlberg ist besser als noch im Frühjahr angenommen. Trotz sinkender Schülerzahl sind nur 28 Lehrer auf der Warteliste.

Obwohl im anstehenden Schuljahr um rund 700 Heranwachsende bzw. 1,5 Prozent weniger die Vorarlberger Schulbanken drücken als im vergangenen Jahr, können sowohl an Pflicht- als auch an weiterführenden Schulen jeweils 52 Lehrpersonen mehr beschäftigt werden. Auf der Warteliste stehen lediglich 28 Lehrer informierte am Montag Schul-Landesrat Siegi Stemer (V).

Betroffen davon sind 20 Volks- sowie acht Mittelschullehrer. Bewerber für die Vorarlberger Hauptschulen konnten alle untergebracht werden, sagte Stemer. Insgesamt werden im anstehenden Schuljahr 5.493 Lehrer (3.803 im Pflichtschulbereich, 1.690 an weiterführenden Schulen) 50.752 Schüler unterrichten, darunter 4.686 Erstklässler. Auf Grund der demographischen Entwicklung nimmt die Zahl der Pflichtschüler im Vergleich zum Vorjahr ab (minus 1.241), jene an den weiterführenden Schulen zu (plus 570). Die Steigerung bei den Lehrpersonen ist laut Stemer hauptsächlich auf die Zunahme von Teilzeitbeschäftigungen zurückzuführen.

An den 292 Schulen im Ländle gibt es 2.409 klassen, das sind 60 weniger als im Schuljahr 2004/05. Während im Pflichtschulbereich 64 Klassen wegfallen, kommen an den weiterführenden Schulen vier Klassen hinzu. Dass die Volksschüler im Ländle verstärkt in die AHS wechseln, kann Stemer nicht bestätigen. „Die Anzahl der ersten AHS-Klassen ist gleich geblieben“, betonte der Schul-Landesrat.

Stemer unterstrich, dass Vorarlberg sich im Vergleich mit den anderen Bundesländern in einer „großartigen Anstellungssituation“ befinde. Gleichzeitig stellte er nachdrücklich fest, dass zur positiven Entwicklung der Bildungssituation derzeit drei Mio. Euro pro Jahr aus Landesmitteln bestritten werden. Dabei gehe es etwa um die Finanzierung von sonderpädagogischen Programmen, kleinere Klassen für Kinder mit Migrationshintergrund und den Erhalt von Kleinstschulen.

Um gesellschaftlichen Entwicklungen wie Verhaltensauffälligkeiten, sozialen Unterschieden und sprachlichen Defiziten begegnen zu können, will Stemer verstärkt auf eine intensivere Zusammenarbeit mit den Eltern, vorschulische Frühförderung, frühe Sprachförderung und einen Ausbau der Schülerbetreuung setzen. Dieses Jahr wird sich die Zahl der Kinder in der schulischen Nachmittagsbetreuung auf voraussichtlich mindestens 2.600 verdoppeln.

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