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Anschlag auf Gaspipeline in der Türkei

Eine Explosion in der Türkei hat Kreisen zufolge eine Gaspipeline für Lieferungen aus dem Iran lahmgelegt. Die Detonation habe sich rund 13 Kilometer von der Grenze entfernt auf türkischem Boden ereignet, sagte ein Vertreter des türkischen Energieministeriums am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Aus hochrangigen Militärkreisen hieß es, die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK sei für die Explosion nahe Dogubeyazit verantwortlich.

Ein Mitarbeiter des staatlichen Gaskonzerns Botas erklärte, die Detonation habe sich kurz nach Mitternacht ereignet, an der Reparatur der Leitung werde bereits gearbeitet. Sie werde voraussichtlich innerhalb einiger Tage wieder betriebsbereit sein.

Der Iran ist der zweitgrößte Gaszulieferer der Türkei nach Russland. Sabotageakte an Pipelines, die von der Islamischen Republik und dem Irak aus in die Türkei führen, sind nicht ungewöhnlich, da in der Region militante kurdische Separatisten aktiv sind. Die PKK kämpft seit 1984 für einen ethnisches Heimatland im Südosten der Türkei und wird von der Türkei, der Europäischen Union und den USA als terroristische Organisation eingestuft.

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