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Anonymous veröffentlicht sensible Polizeidaten

Neuester Coup der österreichischen Hacker Anonymous Austria: Mehrere tausend Datensätze von österreichischen Polizisten via Twitter veröffentlicht.
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Privatadressen von Polizisten veröffentlicht

Das österreichische Hackerkollektiv Anonymous ließ in der Nacht von Sonntag auf Montag via Twitter mit einem Rätsel aufhorchen, das höchst brisant anmutete. Es wurde auf eine Liste von insgesamt fast 25.000 Datensätzen verlinkt, die man zunächst nicht eindeutig zuordnen konnte. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass es sich in dem Tweet tatsächlich um die privaten Daten österreichischer Polizistinnen und Polizisten handelte, welche die Hacker ganz einfach veröffentlichen konnten: inklusive Name, vollständiger Adresse und Geburtsdatum der betroffenen Personen. Einmal mehr macht das Hackerkollektiv damit auf drastische Art auf Missstände in den Sicherheitsvorkehrungen aufmerksam.

Polizeidaten wurden dem Hackerkollektiv “zugänglich gemacht”

Der massiven Kritik am Zugänglichmachen dieser privaten Daten begegnete Anonymous mit der Bemerkung, dass ja wohl niemand etwas zu verbergen habe und sich ein Großteil der veröffentlichten Daten auch im Telefonbuch finde. Dennoch räumten sie auf Twitter ein, dass ihnen die Daten “zugänglich gemacht” worden seien. Wie das Innenministerium nun via APA bekanntgab, entstammen die sensiblen Daten einem polizeinahen Verein. Das Innenressort selbst sei jedoch nicht betroffen.Die Ermittlungen darüber, wo sich das Sicherheitsleck verbirgt, laufen derzeit auf Hochtouren.

Anonymous, die bereits im Juli mit einem Hack der Daten der Daten des österreichischen Gebühreninformationsservices GIS für viel Wirbel gesorgt hatten und im August gegen Facebook vorgegangen waren, ist damit ein weiterer Coup gelungen, der garantiert für viel Aufregung sorgen wird.

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