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Anklage wegen schweren Raubes und Mordversuch nach Überfall auf Postbeamten

Feldkirch - Im August 2008 überfiel ein 34-jähriger Mann die Postfiliale in Feldkirch und verletzte dabei einen 51-jährigen Postmitarbeiter schwer. Erschreckend war die Brutalität mit der der Täter vorgegangen ist, insgesamt rund 30 Mal stach er mit einem Messer auf sein Opfer ein.

Der Postmitarbeiter musste nach der Tat notoperiert werden und befand sich lange Zeit in Spitalsbehandlung. Nun, knapp ein halbes Jahr nach der Tat, hat die Staatsanwaltschaft Feldkirch die Anklage wegen versuchten schweren Raubes und Mordversuchs eingebracht, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Dr. Heinz Rusch gegenüber VOL Live am Montag bestätigte. 

Auf die Frage warum die Anklageerhebung so lange gedauert hat, erklärte Rusch, dass vorerst die eingeholten Gutachten abgewartet werden mussten. Der Vorarlberger Psychiater Dr. Reinhard Haller hat ein psychologisches Gutachten über den Täter erstellt, was genau der Inhalt dieses Gutachtens ist, wird aber bis Prozessbeginn nicht öffentlich bekannt gegeben. Haller erklärte aber gegenüber VOL Live, dass er selten eine derart brutale Vorgehensweise bei einem Täter erlebt hat.

Während der Täter nun in der Justizvollzugsanstalt Feldkirch auf den Prozess wartet, ist das Opfer mittlerweile nicht mehr in Behandlung der Vorarlberger Krankenhäuser und hat die Attacke wohl ohne bleibende körperliche Schäden überstanden.

Sollte die Anklage, die momentan noch nicht rechtskräftig ist, bestätigt werden, wird sich der Täter vor einem Geschworenengericht verantworten müssen. Ein Prozesstermin steht allerdings noch nicht fest, so Rusch abschließend.

 

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