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"Anhebung von Pensionsalter kein Thema"

Bregenz - Der Landesvorstand der Produktionsgewerkschaft hat sich am Dienstag einstimmig gegen eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters ausgesprochen.

Vorher hat die Angleichung aller Pensionssysteme oberste Priorität. Außerdem sollen die Firmen dafür sorgen, dass die ArbeitnehmerInnen in den Betrieben auch bis zum Erreichen des 65-igsten Lebensjahres gesund arbeiten können.

„Alternsgerechtes Arbeiten ist ein Thema das die Firmen verdrängen. Die ArbeitnehmerInnen an den Maschinen wollen sehr wohl arbeiten, können aber meist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mithalten und werden beinhart ausgeschieden”, so der PRO-GE Landesvorstand unisono.

Kompetenter Landesvorstand

Landesvorstand der Produktionsgewerkschaft in Vorarlberg, der sich gegen die Pensionsalter-Anhebung ist, besteht aus den Betriebsräten der Firmen Grass, Tridonic, Doppelmayr, Blum, Huber,Wolford, Mohrenbrauerei, Zumtobel, Brauerei Fohrenburg, Kunert, Liebherr, Collini, 11er Nahrungsmittel, Getzner, Kraft Foods, Mahle König, Feldkircher Spinnerei, FusseneggerJM, Hilti, Rondo, Hydro Aluminium, Hydro Komponenten und Hirschmann.  

„Dass Frauen ab Jahrgang 1962 und jünger länger arbeiten müssen wie Männer mit Beamtenstatus ist doch der Gipfel der Ungerechtigkeiten“, sagt Loacker verwundert.

 Nutzen der Pensionsalter-Anhebung fraglich

„Was nützt die Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters, wenn so viele bereits vor dem Erreichen von 60 bzw. 65 Jahren in die I-Pension gehen müssen? In erster Linie ist in den Betrieben dafür zu sorgen, dass nicht nur bedingungslose Schnelligkeit und Einsetzbarkeit zählt sondern auch Erfahrung!“ so Norbert Loacker abschließend zum Thema Pensionsalter.

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