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Angeklagt: Frau geschlagen, Sohn mit Legostein verletzt

Feldkirch: Einem 34-Jährigen werden fortgesetzte Gewaltausübung und Körperverletzung vorgeworfen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der 34-Jährige wegen Gewalttätigkeiten gegenüber seiner eigenen Frau vor Gericht verantworten muss. Erst vergangenenes Jahr war er verurteilt worden, weil er ihr einen Schlag gegen die Nase versetzt hatte. „Das war ein großer Fehler, aber ich habe meine Frau nicht wieder geschlagen“, weist der Angeklagte die neuerlichen Vorwürfe der Staatsanwaltschaft größtenteils zurück. Nach Ansicht der Anklagebehörde hat er seine Ehegattin zwischen September 2009 und Ende 2010 mehrmals geschlagen und mit dem Umbringen bedroht. Zudem soll der Arbeitslose seine Frau durch Schläge und Würgen genötigt haben, Geld herzugeben – auch ein Messer sei im Spiel gewesen.

Rissquetschwunde

Auch der dreijährige Sohn des Angeklagten blieb laut den Ausführungen der Staatsanwaltschaft nicht verschont. So soll der 34-Jährige einen Legostein derart fest gegen den Kopf des Buben geworfen haben, dass dieser eine Rissquetschwunde oberhalb der Augenbraue erlitt. Mittlerweile lebt der zweifache Vater getrennt von seiner Noch-Ehefrau. Der Prozess wegen Körperverletzung und fortgesetzter Gewaltausübung musste auf unbestimmte Zeit vertagt werden. Der Grund: Die Ehefrau des Angelagten – sie war als Zeugin
geladen – erschien mit halbstündiger Verspätung vor Gericht. (VN)

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