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Angeblicher Überfall war "nur" Nötigung

Bregenz - Der angebliche Überfall auf einen Geldtransporter hat sich am Nachmittag als pure Nötigung entpuppt. Die beiden wollten den Fahrer "nur" verprügeln.  

Der Überfall auf einen Geldtransporter Montag Früh auf der Rheintalautobahn (A14) hat sich als Verkehrsdelikt entpuppt. Zwei 27 und 28 Jahre alte Bregenzer hatten versucht, einen Geldtransporter einer privaten Sicherheitsfirma anzuhalten. Zunächst war ein versuchter Raubüberfall angenommen worden. Im Laufe der Ermittlungen hat sich die Anhaltung aber als Nötigung und Verkehrsdelikt herausgestellt, so die Polizei.

Der Lenker stellte sein Geländefahrzeug gegen 6.50 Uhr kurz vor der Ausfahrt Bregenz vor dem Geldtransporter quer und zwang den Fahrer damit zum Anhalten. Als einer der Männer mit einem Gummiknüppel auf das Auto zuging, ergriff der Lenker des Transporters laut Polizei die Flucht. Der Transporterfahrer begab sich schnurstracks zur Polizei Bregenz, während die beiden Bregenzer über den Grenzübergang Höchst (Bezirk Bregenz) in die Schweiz fuhren.

Die Polizei suchte mittels Alarmfahndung im ganzen Land nach den angeblichen Räubern. Nur wenig später wurde das Duo bei dem Ausreiseversuch aus der Schweiz in St. Margrethen (St. Gallen) nach Österreich von der Schweizer Grenzwache festgenommen.

Die beiden Männer gaben bei der Einvernahme zu, den Transporter angehalten zu haben. Allerdings wollten die beiden Bregenzer den Geldtransport nicht überfallen, sondern lediglich den Lenker des Kleinbusses wegen seiner zu langsamen Fahrweise zur Rede stellen. Von außen war laut Landeskriminalkommando nicht ersichtlich, dass es sich bei dem Kleinbus um einen Geldtransport handelte.

Das Landeskriminalkommando Vorarlberg hatte bereits am Montagmittag bezweifelt, ob es sich bei dem Delikt tatsächlich um einen versuchten Raub gehandelt hat. Angezeigt wird der Geländewagenfahrer nun wegen gefährlicher Drohung, Nötigung und wegen Übertretungen der Verkehrsordnung. Sein Beifahrer ist bereits wieder auf freiem Fuß.

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