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Anerkennung für innovative Unternehmen

Mit der Vergabe des Innovations-Staatspreises sollen die Innovationsaktivitäten der österreichischen Wirtschaft einen Förderimpuls erhalten.

In einer landesinternen Vorausscheidung wurden aus den eingereichten Projekten die beiden Vorarlberger Bewerber um den Staatspreis für Innovation und um den ECONOVIUS (Sonderpreis für ein kleines oder mittleres Unternehmen) nominiert. Wirtschaftslandesrat Manfred Rein appelliert in diesem Zusammenhang an Vorarlbergs Unternehmen, Innovation als Chance zu nutzen um sich am Markt zu positionieren.

“Neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sind wichtig, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen”, so Rein. Pro Bundesland wird jeweils ein Bewerber in den beiden Kategorien ins Rennen geschickt. In einer landesinternen Vorausscheidung wurden aus den eingereichten Projekten die Vorarlberger Bewerber um den Staatspreis für Innovation und um den ECONOVIUS, der als Sonderpreis für ein kleines oder mittleres Unternehmen verliehen wird, ausgewählt.

Die Jury setzt sich aus Fachexperten und je einem Vertreter des Landes, der Wirtschaftskammer und der Arbeiterkammer zusammen.

Für den Staatspreis für Innovation wurde die Firma Drexel und Weiss nominiert. Das Wolfurter Unternehmen hat ein Kompaktgerät entwickelt, mit dem es erstmals möglich ist, auch Niedrigenergiehäuser bzw sehr große Passivhäuser komplett mit Raumwärme und Brauchwasser zu versorgen. Drexel und Weiss zählt weltweit zu den Vorreitern im Bereich der Energieversorgung von Niedrigstenergie- bzw Passivhäusern. Das Feldkircher Medizintechnikunternehmen A.M.I. wurde für den ECONOVIUS nominiert. A.M.I. ist es gelungen, ein System für die Befestigung von Kunststoffnetzen an der Bauchdecke zu entwickeln, welches für die laparoskopische Chirurgie geeignet ist.

Die Befestigungsanker bestehen aus einem resorbierbaren Material, welches sich nach wenigen Wochen im Körper durch Hydrolyse auflöst. Die bisher bei diesem Operationsverfahren üblichen Metallklammern, die im Körper des Patienten verbleiben und Komplikationen verursachen können, werden dadurch ersetzt. Auf die Gewinner des Staatspreises bzw. des ECONOVIUS warten Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 42.000 Euro.

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