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Änderung des Waffengesetzes gefordert

Mit einem Maßnahmenpaket hat Sicherheitslandesrat Schwärzler auf Problematik von Softguns in Kinderhänden reagiert. „Wir prüfen ein Verbot von Softguns für unter 18-Jährige auf Landesebene“.

 Außerdem hat die Landesregierung in einem Schreiben an das Innenministerium dafür plädiert, die Waffenimitate mit in das Waffengesetz aufzunehmen und so bundesweit für Kinder und Jugendliche zu verbieten. „Wir sehen durch die Vorfälle mit den Softguns einen absoluten Handlungsbedarf im Sinne der Sicherheit der Kinder“, so Schwärzler weiter. Initiative gestartet Der Feldkircher Waffenverkäufer Christoph Fröwis wäre nicht traurig über ein derartiges Verbot, auch wenn die Gewinnspanne bei den „Spielzeugwaffen“ höher ist, als bei richtigen Waffen. „Ich verkaufe keine solchen Softguns an unter 14-Jährige und wenn Eltern mit einem Erwerb nicht einverstanden sind, nehmen wir die Softgun selbstverständlich zurück“, berichtet Fröwis. Er berichtet von einem „Boom“ bei den Softguns, sieht aber die Gefährlichkeit vor allem in verantwortungslosem Umgang begründet: „Normalerweise sind Softguns völlig ungefährlich, man muss die Jugendlichen über die richtige Handhabung aufklären, die meisten Käufer gehen sehr vorsichtig mit den Waffenimitaten um.“ Die 35-jährige Feldkircherin Alexandra Kelterer hat eine Initiative für das Verbot der Softguns gestartet und bereits 100 Unterschriften gesammelt: „Die Resonanz ist überwältigend gut“, so Frau Kelterer, deren 15-jähriger Sohn vor kurzem eine Softgun gekauft hat. „Das Geschäft Pfeifer hat die Waffe nach den Zeitungsberichten nun doch zurück genommen und mein Sohn engagiert sich auch für ein Verbot“, freut sich die dreifache Mutter.

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