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An der Schnittstelle von Informatik und Betriebswirtschaft

Im Herbst startet an der FH Vorarlberg der neue berufs­begleitende Studiengang Informatik – Digital Innovation. ­Studiengangsleiterin Verena ­Fastenbauer spricht im Interview über Studienaufbau, Inhalte und berufliche Perspektiven.
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Der berufsbegleitende Studiengang Informatik – Digital Innovation wird ab Herbst neu angeboten – was waren die Gründe für dieses neue Bildungs­-
­angebot?

Verena Fastenbauer: Der neue berufsbegleitende Studiengang ist ein Ergebnis der digitalen Agenda des Landes Vorarlberg – auch eine Bedarfs- und Akzeptanzanalyse der FH Vorarlberg hat den Bedarf gezeigt. Zum einen gibt es in der Wirtschaft eine starke Nachfrage nach Fachkräften an dieser Schnittstelle zwischen Informatik und Betriebswirtschaft, zum anderen gibt es ein großes Interesse seitens der Studierenden.

Welche Inhalte werden in diesem Bachelor-Studiengang vermittelt?

Verena Fastenbauer: Der Studiengang Informatik – Digital Innovation ist ein interdisziplinär angelegtes Bachelorstudium mit mehrheitlich informationstechnologischen, aber auch wirtschaftlichen und persönlichkeitsbildenden Inhalten und deren Zusammenspiel.  Es wird eine Grundausbildung in Informatik vermittelt mit dem Schwerpunkt auf digitale Innovations- und Transformationsprozesse, Webentwicklung, Prozessmanagement und Data Analytics. Im Bereich Digital Design geht es nicht nur um Software-Entwicklung, sondern um die Gestaltung und Konzeption einer Software. Das Studium besteht aus den fünf Modulen: Informatik (42 %), Innovation (28 %), Wirtschaft (13 %), Prozessmanagement  (10 %) und Wissenschaft (8 %). Herzstück der Ausbildung ist der Bereich Innovation.

Eine Besonderheit ist das semes­terübergreifende Innovationsprojekt vom dritten bis zum fünften Semester. Dies ermöglicht es, den Studierenden ihre eigenen Ideen als neues Geschäftsmodell oder Transformationsprojekt im Unternehmen umzusetzen.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Verena Fastenbauer: Wir haben das Zeitmodell so gestaltet, dass eine Vereinbarkeit mit einer ­beruflichen Tätigkeit bis zu 80 % einer Vollbeschäftigung gut möglich ist. Als Unterrichtszeiten sind grundsätzlich Montag bis Mittwoch von 13.10 bis 21.25 Uhr vorgesehen. Generell beschränken sich die Unterrichtstage pro Studienjahr auf zwei fix festgelegte Tage (voraussichtlich Montag und Dienstag). Der Samstag wird bewusst für Zeiten des Selbststudiums freigehalten. Zudem finden jeweils nur zwei Lehrveranstaltungen in einem Blocksystem parallel statt, von denen nur eine mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen wird. Wir erhoffen uns von diesem innovativen Zeitmodell eine gute Studierbarkeit des Studiengangs.

Welche Voraussetzungen gibt es für Studierende?

Verena Fastenbauer: Der Studienbetrieb ist auf ein berufs­begleitendes Studium ausgerichtet und ermöglicht einen unmittelbaren Transfer der Theorie in die Praxis. Neben BewerberInnen mit facheinschlägiger Berufserfahrung sind aber auch BewerberInnen ohne Berufserfahrung angesprochen wie z. B. AbsolventInnen einer HAK oder HTL. ­Ihnen empfehlen wir eine Ausbildungsvereinbarung mit einem Unternehmen abzuschließen. Grundsätzlich ansprechen möchten wir alle, die gerne in einer Schnittstellenfunktion zwischen Informatik und Betriebswirtschaft agieren. Gefragt sind neben technischem Verständnis auch kommunikative und organisatorische Fähigkeiten – der Studiengang richtet sich deshalb ausdrücklich an Frauen und Männer gleichermaßen.

Wie können sich Interessierte zum neuen Studiengang anmelden?

Verena Fastenbauer: Bewerbungen für das Studium sind über die Online-Bewerbung möglich.  Bewerbungsschluss für den Start im nächsten Wintersemester (September) ist der 15. Mai. Es stehen 30 Studienplätze zur Verfügung.*

Welche beruflichen Perspektiven eröffnen sich den AbsolventInnen?

Verena Fastenbauer: Die AbsolventInnen werden extrem gute Chancen haben, das sehen wir jetzt schon beim Informatik-Vollzeitstudium. Das Studium vermittelt genau die digitalen Kompetenzen, die man in Zukunft brauchen wird und eröffnet dadurch langfristige Perspektiven. Mit einem Wirtschaftsinformatik-Studium aus der Informatik-Perspektive übernimmt die FH Vorarlberg eine Vorreiterrolle. Die Tätigkeitsfelder der zukünftigen AbsolventInnen liegen in den Bereichen Digital Design, Technologieberatung bzw. digitales Innovationsmanagement, Prozessmanagement und Data Analytics.
*vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria

Verena Fastenbauer, Studiengangsleiterin Informatik.
Verena Fastenbauer, Studiengangsleiterin Informatik.

Daten und Fakten:

Vorteile für die Studierenden:

  • innovative und inter­disziplinäre Inhalte
  • Kleingruppen: hoher ­Praxisbezug, Projekte in Teams
  • intensive persönliche ­Betreuung, viel Austausch
  • Dozentinnen und ­Dozenten aus Top-Unternehmen der Branche
  • klarer Zeitrahmen, klare Struktur
  • Möglichkeit zum welt­weiten Auslandssemester
  • moderner Hochschul­campus
  • technische Labors mit ­hohem Standard, die auch für eigene Projekte der ­Studierenden geöffnet sind

Bachelor Informatik – Digital Innovation*
Berufsbegleitend
Dauer: 6 Semester,
Abschluss BSc

* Vorbehaltlich der Akkredi­tierung durch die AQ Austria
(Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung ­Austria).

Information und Beratung
Jutta Lung-Babutzky
+43 5572 792 5100
informatik@fhv.at
www.fhv.at/inf-bb

Infoabend
30. Jänner 2019
FH Vorarlberg
17–20 Uhr

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