Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Ampel mehr Fluch als Segen?

Die Ampel an der Gallmiststraße führt zu einem langen Rückstau.
Die Ampel an der Gallmiststraße führt zu einem langen Rückstau. ©Henning Heilmann
Letze-Anrainer weiter für Fahrverbot: Ampel verstärke nur den Kolonnenverkehr 
Verkehr auf Letze bleibt umstritten - Anrainer planen neue Aktionen

FELDKIRCH / FRASTANZ Sie wurde aufgestellt, um die Stadtbuslinie 7 vor dem starken Gegenverkehr zu den Berufspendelzeiten zu entlasten und den Verkehr auf den zumeist einspurigen Straßen im Wohngebiet zu sichern. Anrainer sehen in der Ampel jedoch keine Reduktion des Verkehrs sondern eine Verschlimmerung der Verkehrssituation durch die Ampel, die die Autos nach der Rotphase in noch dichteren Autokolonnen über die Letze leitet.

Verkehr nicht entlastet

Anrainer-Sprecher Ralf Greiner beschreibt die Situation aus Sicht der Bewohner:„Die Ampelregelung hat zu einer Verkehrsentlastung nichts beigetragen, sondern die ohnehin schon unerträgliche Situation noch weiter verschärft. Die ganzen wartenden Autos fahren jetzt im Konvoi über die Letze.“ Offensichtlich schreckt die Ampel viele Pendler nicht vor der Überfahrt über die Letze nach Frastanz ab, da zu Stoßzeiten die Durchfahrung der Stadt über das Nadelöhr Bärenkreuzung weiter keine Alternative ist. „Spazieren, Radfahren oder mit dem Hund Gassi gehen ist bei uns in unserem Wohngebiet zu den Stoßzeiten weiter unmöglich, stellt Greiner unmissverständlich klar. Aus diesem Grund bereitet die Anrainer-Initiative auch schon die nächste Demo vor.

Ampel schreckt nicht ab

Stündlich bis zu 500 Fahrzeuge verkehren zur Stoßzeit zwischen 16 und 19 Uhr über die Letze. Nach Ansicht der Anrainer und angesichts des massiven Rückstaus an der Ampel tritt die erhoffte Verkehrsentlastung trotz minutenlanger Rotphase nicht ein. Zwei Zweiphasenampeln an der Kreuzung Gallmiststraße-Letzestraße schalten auf Rot, wenn die Stadtbuslinie 7 aus Fellengatter in Richtung Letze/Tisis verkehrt. Die Rotphase kann mehrere Minuten andauern, wenn der Stadtbus über die Letze unterwegs ist. Ein reibungsloser Stadtbusverkehr nach Fahrplantakt ist aber immer noch nicht garantiert, weil viele laut Anrainern mittlerweile auch noch bei Rot noch über die Ampel fahren. Man werde die Verkehrssituation auf der Letze weiter überprüfen und erneut evaluieren, ob die eingeleiteten Maßnahmen wie der Ampel den gewünschten Effekt haben, erklärt Frastanz Bürgermeister Walter Gohm.

Forderung Fahrverbot

Immerhin 1.700 Autos fahren nach Zählungen pro Tag im Schnitt über die Letze. Anrainer auf der Letze fordern weiterhin dringend ein Fahrverbot von 16 bis 19 Uhr. Dies ist nach Ansicht von Bezirkshauptmann Herbert Burtscher aber aufgrund der entstehenden Zusatzbelastung an der vielbefahrenen Bärenkreuzung nicht möglich. 40.000 Autos und 1500 Lkw fahren täglich über die Bärenkreuzung in Feldkirch. Eine Entlastung soll der Stadttunnel bringen, dessen Bau aber noch einige Jahre dauern wird. HE

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Feldkirch
  • Ampel mehr Fluch als Segen?
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen