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Ammoniakaustritt im Messestadion - Ursache geklärt

Die Feuerwehr riegelte die Messehalle weiträumig ab.
Die Feuerwehr riegelte die Messehalle weiträumig ab. ©VOL.AT/Pletsch
Dornbirn. - Beim Austritt von hochgiftigem Ammoniak aus der Kühlanlage der Eishalle in Dornbirn sind am Montagabend drei Einsatzkräfte leicht verletzt worden.
Ammoniak-Austritt im Messestadion
Bilder des Großeinsatzes I
Bilder des Großeinsatzes II
Harriss als Auslöser

Während in der Eishalle kein Betrieb war, wurden die angrenzenden Sporthallen vorsichtshalber evakuiert. Die Bewohner der umliegenden Häuser wurden aufgerufen, die Fenster geschlossen zu halten. Ursache für das Verströmen des Gases war ein technischer Defekt, wie die Polizei am Dienstag bekannt gab.

Fremdverschulden ausgeschlossen

Der Ammoniakaustritt im Technikraum der Halle auf dem Dornbirner Messegelände wurde gegen 19.00 Uhr bemerkt. Wie Experten am Dienstag feststellten, hatte sich in der Tauchhülle eines Thermostats ein Riss gebildet, durch den das Gas nach außen dringen konnte. Es handle sich eindeutig um einen Defekt, Fremdverschulden liege nicht vor, hieß es seitens der Polizei.

Aus den angrenzenden Sporthallen – den Messehallen 1 und 2 – wurden am Montagabend etwa 100 Basketballer und Turner zur Sicherheit ins Freie gebracht. Die Feuerwehr stand mit einem Großaufgebot von etwa 75 Mann rund drei Stunden im Einsatz, um das Ammoniak mit Löschwasser zu binden. Zudem war die Polizei mit 20 Personen sowie die Rettung mit zwei Fahrzeugen an Ort und Stelle. Das Areal war großräumig abgesperrt.

Drei Personen leicht verletzt

Bei der Nachschau wurden zwei Feuerwehrmänner und ein Techniker leicht verletzt, die Sportler kamen mit dem Schrecken davon. Wird Ammoniak vom Menschen eingeatmet, kommt es zu Reizungen der Atemwegen, in höherer Konzentration kann es zu Verätzungen, Erstickungsanfällen und Lungenödemen kommen.

Einsatzkräfte sperrten das Gebiet weiträumig ab

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