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Ambulanzgebühr: Nur 68,8 Prozent bezahlt

Die Verwaltungskosten werden von Haupt mit zehn Prozent der Gesamtsumme geschätzt. Dafür macht der Sozialminister den früheren Hauptverbandspräsident verantwortlich.

Unter den einzelnen Krankenversicherungsträgern gibt es bezüglich der tatsächlich entrichteten Ambulanzgebühren große Unterschiede. Am besten schneidet dabei die Betriebskrankenkasse Kapfenberg ab, wo 91,72 Prozent aller vorgeschriebenen Beiträge eingezahlt wurden. An anderen Ende liegt die Betriebskrankenkasse Pengg mit 24,19 Prozent. Unter den Gebietskrankenkassen reicht die Skala von 57,67 Prozent in Oberösterreich bis zu 81,41 im Burgenland.

Herbert Haupt geht aber auch davon aus, dass die bisherige Summe von 20,9 Millionen Euro an Vorschreibungen noch deutlich steigen wird. „Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass von den Krankenanstalten bisher lediglich 60 Prozent der zu meldenden Fälle gemeldet wurden, ergäbe sich eine Vorschreibungssumme von insgesamt 45,515.088 Euro.“ An gebührenpflichtigen Ambulanzbesuchen wurden im Jahr 2001 1.638.830 registriert.

Die Verwaltungskosten werden von Haupt mit zehn Prozent der Gesamtsumme geschätzt. Dafür macht der Sozialminister den früheren Hauptverbandspräsident Hans Sallmutter verantwortlich. Hätte er „für eine ordnungsgemäße Vorbereitung“ der Ambulanzgebühr gesorgt, wären keine zusätzlichen Verwaltungskosten entstanden. Die gesetzliche Regelung begrenze die Verwaltungskosten mit 6,5 Prozent. Haupt verweist darauf, dass jene Kassen, „die bereits seit Jahren Behandlungsbeiträge vorschreiben“ etwa auf diesen Wert kommen, deshalb hätte es auch den Gebietskrankenkassen „möglich sein müssen“.

Haupt sieht durch die Ambulanzgebühr bereits einen „positiven Lenkungseffekt“ eingetreten. Vergleichsziffern im Bereich der niedergelassenen Ärzte aus dem zweiten und dritten Quartal 2001 im Vergleich zu 2000 würden zeigen, dass im Bereich der Fachärzte für Innere Medizin eine überdurchschnittliche Frequenzsteigerung zwischen 5,3 und 6,3 Prozent und im Bereich der Lungenfachärzte zwischen 5,3 und 10,1 Prozent stattgefunden habe. Auch die so genannte Leimböck-Studie der Innsbrucker Universitätsklinik habe belegt, dass bei den Ambulanzfrequenzen der Spitäler ein Rückgang um 2,88 Prozent registriert worden sei.

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