Ambergtunnel erhält zusätzliche Fluchtwege

©VN/Meznar
Der Ambergtunnel auf der Rheintal/Walgau-Autobahn (A14) bei Feldkirch wird bis Dezember 2017 mit zusätzlichen Fluchtwegen ausgestattet und sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht.

Sprengarbeiten für sechs neue Verbindungen zwischen den beiden Röhren werden ab Montag, 11. Juli, durchgeführt, teilte die Asfinag am Freitag mit. Das Projekt wird insgesamt 16 Millionen Euro kosten.

Abstände auf 350 Meter verkürzt

Die zusätzlichen Querschläge zwischen den rund 3,1 Kilometer langen Röhren verkürzen laut Asfinag die Abstände der Flucht- und Rettungswege auf unter 350 Meter. Die diesbezüglichen Arbeiten finden ausschließlich in der Nacht statt, dazu wird zwischen 19.00 und 7.00 Uhr jeweils eine Röhre gesperrt und die anderer Röhre mit Gegenverkehr geführt werden. Untertags werden aber beide Tunnelröhren mit je zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung zur Verfügung stehen, betonte die Asfinag. Die Sprengarbeiten sollen bis Dezember dieses Jahres abgeschlossen sein, im Frühjahr 2017 werde man den Ausbau der Sicherheitseinrichtungen fortsetzen.

Dazu gehört auch die Installierung des Systems “Akut”, das typische von untypischen Verkehrsgeräuschen wie bei Zusammenstößen oder Vollbremsungen unterscheidet und erstmals in Vorarlberg eingesetzt wird. Bei Alarm wird sofort die zum Geräusch nächste Videokamera aktiviert, sodass die Mitarbeiter in der Tunnelüberwachungszentrale Hohenems unverzüglich reagieren können. Vorgesehen ist außerdem die Erneuerung der Tunnel-Lüftung. Im Ambergtunnel werden täglich rund 32.000 Verkehrsteilnehmer gezählt.

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