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Amazone: Hotspot "Mädchenalltag"

Das Bregenzer Mädchenzentrum Amazone freut sich über reges Interesse von vielen Seiten. Auch im Halbjahr 2005 konnte die Besucherinnenzahl im Vergleich zum Vorjahr um 13,8% gesteigert werden.

Anfragen aus anderen Bundesländern die feministische Mädchenarbeit der Amazone betreffend häufen sich.

Freitag, kurz vor 15 Uhr, einige Mädchen tummeln sich vor dem Eingang der Bregenzer Kirchstraße 39 und warten ungeduldig: Der Countdown läuft bis sich die Tür öffnen wird und sie – wie auch mittwochs und samstags – das Mädchenuniversum Amazone wieder einnehmen und mit ihren Ideen füllen werden.

Seit sieben Jahren steht die Amazone im Mittelpunkt so manchen Mädchenalltags. Mit durchschnittlich 38,7 Besucherinnen pro Öffnungsnachmittag ist die Amazone vielfrequentierter Treffpunkt für Mädels von 10 bis 18 Jahren. Auch zusätzliche Workshops im Frühjahrs- und Herbstprogramm sowie diverse Projekte erweisen sich als absolute „Mädchenmagneten“. Die große Nachfrage bestätigt sich auch in dem Wunsch der Amazone-Besucherinnen nach einem zusätzlichen Öffnungsnachmittag.

Das Amazone-Publikum – ein buntes Kaleidoskop!

Anhand der Aussagen von 162 Besucherinnen wurde im Mai dieses Jahres die Zusammensetzung des Amazone-Publikums erhoben. Die Ergebnisse zeichnen ein buntes Bild. In Bezug auf die Herkunftsgemeinden dominieren mit 58% die Bregenzerinnen, 12,5% der Amazone-Besucherinnen kommen aus Wolfurt. Die anderen verteilen sich auf diverse Umliegergemeinden, wobei auch manche Mädchen aus dem vorderen Bregenzerwald den Weg „in´s Amazone“ nicht scheuen. „Multikulti“ ist in der Amazone eine Selbstverständlichkeit: Die Eltern von 64% der Mädchen sind österreichischer Herkunft, 16% der jungen Amazonen stammen aus türkischen Familien und etwa 17,5% der Mädchen haben Eltern mit verschiedenen Nationalitäten. Hinsichtlich der Schultypen hat sich gezeigt, dass sich das Amazone-Publikum zum Großteil aus Hauptschülerinnen (49%), Gymnasiastinnen (26,5%) und Volksschülerinnen (11%) zusammensetzt.

Gespräche in vertrauensvoller Atmosphäre

In mehr als 500 Gesprächen pro Jahr holen sich Mädchen Beratung und Tipps zu den verschiedensten Themen bei den Amazone-Mitarbeiterinnen. Der steigende Bedarf an Gesprächen lässt sich mit der gestiegenen Besucherinnenzahl begründen aber auch damit, dass in der Amazone eine Vertrauensbasis geschaffen wurde, die es den Mädchen erleichtert, sich mit ihren Anliegen den Mitarbeiterinnen anzuvertrauen. Ganz an der Spitze stehen Themen rund um die Persönlichkeitsentwicklung (36,8%) und Fragen aus dem Bereich der Aufklärung (21,6 %) gefolgt von Gesprächen, bei denen es sich um die Schule bzw. den Beruf dreht (10,6 %).

Für mehr Einblick in die Amazone-Statistik steht der „Jahresbericht 2004“ unter www.amazone.or.at zum Download bereit.

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