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Am Frühstückstisch fehlen die VN nie

Leopoldine Johler (80) aus Sulz ist eine Vielleserin. „Ich lese keine Bücher, aber verschiedene Zeitungen.“
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Um über das Weltgeschehen und über das, was in Vorarlberg und in ihrem Ort passiert, informiert zu sein, liest sie die VN. Und das seit mehr als 40 Jahren. „Mich interessiert alles“, möchte die rüstige 80-Jährige aufzeigen, dass sie die Tageszeitung von der ersten bis zur letzten Zeile liest. Besondere Beachtung finden bei der Mutter von drei Töchtern aber die Todesanzeigen, die Geburtstage und die Hochzeitsjubiläen. Berichte über Unfälle und andere Tragödien und Katastrophen hingegen überspringt sie manchmal, „weil ich traurige Geschehnisse immer weniger gut verkrafte“. Leopoldine schätzt das Blatt sehr. „Ich mag die Vorarlberger Nachrichten. Für mich gehören sie zum Frühstück.“ Nach dem Aufstehen schaltet die Witwe als Erstes das Radio ein. Das vermittelt ihr das Gefühl, nicht allein zu sein. Dann bereitet sie das Frühstück zu. Sie trinkt morgens immer Kaffee und isst meistens ein Brot mit Marmelade. Nicht fehlen dürfen am Frühstückstisch die VN. „Mit ihr ist man gut informiert“, findet die gebürtige Steirerin, die 1959 als 19-Jährige nach Vorarlberg kam, weil sie im Gasthaus Rössle in Röthis eine Anstellung gefunden hatte. Dort lernte sie einige Jahr später Helmut kennen, ihre große Liebe. Leopoldine frühstückt immer bei sich zuhause, weil das VN-Lesen zu ihrem täglichen Frühstücksritual gehört. Auf das möchte sie auf keinen Fall verzichten. „Man hat mich schon ein paar Mal zum Frühstück eingeladen. Aber ich habe immer dankend abgelehnt.“ Ihr Mann Helmut, mit dem sie 48 Jahre verheiratet war und der vor acht Jahren an Leukämie starb, war ein ebenso begeisterter VN-Leser wie sie. „Er hat die Zeitung bis zuletzt gelesen.“ Oft saßen beide lesend am Frühstückstisch und teilten sich die Zeitung. „Dann herrschte bei uns eine Weile Funkstille“, erinnert sich die Pensionistin lächelnd. 44 Jahre schon gehören die VN zu ihrem Alltag. Einmal überlegte die treue VN-Abonnentin ernsthaft, ob sie das VN-Abo kündigen sollte. Die Bad News gingen ihr so ans Herz, dass sie daran dachte, die Zeitung abzubestellen. Als sie aber einmal nicht im Briefkasten lag, kam sie von diesem Gedanken schnell wieder ab. Sie merkte, dass ihr ohne die Vorarlberger Nachrichten etwas fehlte. „Ich brauche die VN einfach“, sagt Leopoldine, der es diesbezüglich wie vielen anderen Vorarlbergern geht.

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