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"Am Anfang wurden wir belächelt"

Dornbirn - 20 Jahre Bauernmarkt in Dornbirn: Jede Woche Hausgemachtes aus erster Hand. 1987 setzten einige wenige mutige Bäuerinnen und Bauern einen Meilenstein der Direktvermarktung.

Erstmals boten sie Speck, Käse, Landjäger, Eier, Marmelade oder Selbstgebranntes nicht nur auf dem eigenen Hof, sondern auf dem Marktplatz der Messestadt, inmitten von professionellen Marktfahrern, an. Diese wunderten sich ebenso über den Auftritt ihrer neuen Kolleginnen und Kollegen wie die Kundschaft.

Anfangs belächelt

„Am Anfang wurden wir nur belächelt“, erinnerte sich LK-Präsident Josef Moosbrugger beim Geburtstagsfest am Samstag im Zentrum Dornbirns über den Versuch der Bauernschaft, neue Kundschaft für Hausgemachtes zu gewinnen. Das große Geschäft machten die Pioniere aus den Talschaften allerdings nicht: Mit dem Erlös konnten nicht einmal die Unkosten abgedeckt werden. Doch die Frauen und Männer der ersten Stunde bewiesen Hartnäckigkeit.

Mit Erfolg

Heute sind die Stände dicht umlagert, denn die Produktpalette hat sich enorm ausgeweitet. Qualität und Preis stimmen, die Verkäuferinnen sind in den langen Jahren hinter dem Stand echte Profis im neuen Metier geworden. Die Kassen klingeln weit lauter als in den Anfangsjahren.

Kein Wunder, dass nicht nur die bäuerlichen Marktfahrer den Geburtstag feierten. Auch Politiker, darunter Landtagspräsident Gebhard Halder und Landesrat Erich Schwärzler, kamen als Gratulanten auf den Marktplatz. Bgm. Wolfgang Rümmele hatte für die Marktbesucher einen guten Ratschlag parat: „Kofand fescht i.“ Der Appell fand beim zahlreich erschienenen Publikum Gehör.

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